Als Desktop-Support-Analyst können Sie Debian-Spiegel-Repositorys einrichten, um den einfachen Zugriff und das schnellere Herunterladen von Paketen auf dem Zielcomputer sicherzustellen. Im folgenden Diagramm sind die Schritte veranschaulicht, die Sie durchführen müssen, um Debian-Spiegel-Repositorys einzurichten:

Führen Sie die folgenden Tasks aus, um Debian-Spiegel-Repositorys einzurichten:
Überprüfen Sie die folgenden Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass die Spiegelkopie und die Synchronisierung richtig funktionieren:
Hinweis: Nur Linux-Varianten werden für Spiegelkopien unterstützt. Sie können das Spiegelkopie-Repository beispielsweise auf einem Linux-Scalability-Server hosten.
Installieren Sie das Add-on-Paket auf Computern, die das Spiegelkopie-Repository hosten. Das Add-on aktiviert den Computer für die Spiegelsynchronisierung.
Wichtig! Bei der Spiegelsynchronisierung treten Fehler auf, wenn Sie das Add-on-Paket nicht installieren.
Gehen Sie wie folgt vor:
Für jeden von Ihnen ausgewählten Computer wird ein Softwarejob erstellt.
Wenn der Job abgeschlossen ist, wird der Jobstatus in "SW installiert" geändert.
Definieren Sie die Details des übergeordneten Repository für die Spiegelkopie. Ein übergeordnetes Repository kann ein Master-Repository oder ein Spiegelkopie-Repository sein, da Sie eine Spiegelkopie von einem Master-Repository oder von einem anderen Spiegelkopie-Repository erstellen können. Sie können mehrere Spiegelkopien eines übergeordneten Repositorys in Abhängigkeit des Netzwerkverkehrs, der Auslastung und der zu unterstützenden Standorte definieren. Wenn Sie beispielsweise beschließen, über zwei Spiegelkopien an jedem Standort zu verfügen und Sie fünf unterschiedliche Bürostandorte besitzen, benötigen Sie zehn Spiegelkopien des übergeordneten Repositorys.
Hinweis: Die Schritte gleichen dem Definieren des externen Repositorys, jedoch mit der Ausnahme, dass Sie bestimmen müssen, ob das übergeordnete Repository Master oder Spiegelkopie ist.
Gehen Sie wie folgt vor:
Hinweis: Die geänderte Konfigurationsrichtlinie muss auf alle Zielcomputer angewandt werden. Wählen Sie daher die standardmäßige Konfigurationsrichtlinie aus.
Die Richtlinie kann bearbeitet werden.
Gibt einen eindeutigen Repository-Namen an. Sie können einen beliebigen Namen angeben. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass der Name in der gesamten Tabelle "Repositorys" eindeutig ist.
Gibt an, ob es sich beim Repository um eine Master- oder Spiegelvorlage handelt.
Gibt an, dass das Repository ein Master ist. Ein Master-Repository wird bei der Erstellung von Wrapper-Paketen verwendet. Client Automation kann systemeigene Debian-Pakete nicht direkt bereitstellen. Erstellen Sie Wrapper-Pakete, die Verweise zu den systemeigenen Debian-Paketen enthalten, und stellen Sie dann die Wrapper-Pakete bereit.
Folgende Richtlinien gelten für Master-Repositorys:
Gibt an, dass das Repository eine Spiegelkopie ist, die von einem Master oder einer anderen Spiegelkopie erstellt wird.
Gibt an, dass die Spiegelkopie nur eine Vorlage und kein physisches Repository ist. Die Spiegelvorlage ist nur ein Platzhalter für mehrere Spiegelkopie-Repositorys, die die gleiche Konfiguration aufweisen. Wenn Sie über zahlreiche Spiegelkopien verfügen, können Sie eine Spiegelkopievorlage für jedes übergeordnete Element erstellen, anstatt dass Sie eine Reihe für alle Spiegelkopien erstellen. Spiegelvorlagen werden für die Softwarebereitstellung und die Extraktion der Repository-Daten, jedoch nicht für die Spiegelsynchronisierung verwendet. Der Hostname der die Spiegelkopien hostenden Computer wird dynamisch zur Laufzeit ersetzt.
Gibt den Repository-Typ an.
Gibt das Übertragungsprotokoll an, das verwendet wird, um die Pakete vom Repository auf die Zielcomputer zu übertragen. Wählen Sie HTTP oder FTP in Abhängigkeit der von Ihnen vorgenommenen Konfiguration aus. Weitere Informationen über diese Konfiguration finden Sie unter "Einrichten von FTP- und HTTP-Freigaben für Softwarepakete und BS-Images".
Hinweis: Wenn das Repository ein Master ist und Sie das Repository durchsuchen und Wrapper-Pakete davon erstellen möchten, konfigurieren Sie das Repository als eine FTP-Freigabe.
Gibt den Hostnamen des Computers an, der das Repository hostet. Geben Sie für Spiegelvorlagen-Repositorys den Hostnamen nicht an, da der Hostname dynamisch zur Laufzeit angegeben wird. Auch wenn Sie ihn angeben, wird der Hostname für Spiegelvorlagen ignoriert.
Gibt den Stammknoten des Repositorys an.
Die Informationen des übergeordneten Repositorys werden auf allen Zielcomputern aktualisiert.
Der Synchronisierungsjob erfordert, dass Sie die Spiegelsynchronisierung-Details für jedes Spiegelkopie-Repository definieren. Der Job verwendet diese Details, um die Spiegelkopien zu synchronisieren.
Gehen Sie wie folgt vor:
Sie benötigen eine neue Richtlinie für die Spiegelsynchronisierung, sodass Sie die Synchronisierungsdetails nur auf die Computer anwenden können, die die Spiegelkopien hosten.
Gibt das übergeordnete Repository an, das Sie spiegeln möchten.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen in diesem Feld angegebene übergeordnete Repository-Name mit dem Namen in der Repositorys-Konfigurationstabelle unter der standardmäßigen Konfigurationsrichtlinie, "DSM", "Software Delivery", "Freigegeben", "Externes Repository", "Debian" übereinstimmt. Wenn die Namen nicht übereinstimmen, schlägt der Synchronisierungsjob zur Laufzeit fehl.
Gibt die Liste der Bereitstellungen des ausgewählten Repositorys an, die gespiegelt werden müssen. Sie können mehr als einen Wert angeben, indem Sie jeden Wert durch ein Leerzeichen abtrennen.
Gibt die Liste der Komponenten des ausgewählten Repositorys an, die gespiegelt werden müssen. Sie können mehr als einen Wert angeben, indem Sie jeden Wert durch ein Leerzeichen abtrennen.
Gibt die Liste der Architekturen des ausgewählten Repositorys an, die gespiegelt werden müssen. Sie können mehr als einen Wert angeben, indem Sie jeden Wert durch ein Leerzeichen abtrennen.
Gibt den Speicherort an, unter dem Sie das Spiegelkopie-Repository erstellen möchten.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass dieser Speicherort als HTTP- und FTP-Freigabe erweitert wird. Weitere Informationen über das Einrichten von HTTP- und FTP-Freigaben finden Sie unter "Einrichten von FTP- und HTTP-Freigaben für Softwarepakete und BS-Images".
Gibt die zusätzlichen Argumente an, die verwendet werden, während das "debmirror"-Hilfsprogramm gestartet wird.
Gibt an, ob Sie die Spiegelkopie synchronisieren möchten. Wenn Sie ein Spiegelkopie-Repository nicht aktiv verwenden, können Sie die Synchronisierung deaktivieren, ohne die Spiegelkopie zu löschen.
Die Spiegelsynchronisierung-Details werden definiert, und die Konfiguration wird auf die Spiegelkopie-Computer angewandt.
Planen Sie die Spiegelsynchronisierung, um die Spiegelkopie mit ihrem übergeordneten Repository zu einer geplanten Zeit automatisch zu synchronisieren. Das Spiegelkopie-Repository wird erstellt, wenn der Synchronisierungsjob erstmals erfolgreich ausgeführt wird, nachdem Sie die Spiegelsynchronisierung-Details definiert haben.
Gehen Sie wie folgt vor:
Die Spiegelsynchronisierung wird geplant. Zu einer geplanten Zeit synchronisiert der CAF-Scheduler die Spiegelkopie mit dem übergeordneten Repository.
Folgen Sie nach der Ausführung des Spiegelsynchronisierungsjobs diesen Schritten, um sicherzustellen, dass die Spiegelsynchronisierung erfolgreich war und Client Automation eine Verbindung zu den Spiegeln herstellen kann.
Sie können den Status der letzten Synchronisierung anzeigen, um zu überprüfen, ob die Spiegelsynchronisierung erfolgreich war.
Gehen Sie wie folgt vor:
Die Seite "Externe Repositorys" wird angezeigt.
Gibt das Ergebnis der letzten Spiegelsynchronisierung an. Eine erfolgreiche Synchronisierung gibt 0 zurück, und ein Fehler gibt einen Wert zurück, der nicht null entspricht.
Folgen Sie bei einer fehlerhaften Synchronisierung den folgenden Schritten:
Das Spiegelsynchronisierungsprotokoll wird angezeigt.
Beim Extrahieren der Paketmetadaten aus dem Repository können Sie die Details des Debian-Pakets auf der DSM-Webkonsole anzeigen.
Hinweis: Folgende Schritte gelten für das Extrahieren von Paketmetadaten von Master- und Spiegel-Repositorys.
Gehen Sie wie folgt vor:
Das Engine-Protokoll wird angezeigt.
Der Assistent für neuen Task wird geöffnet.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Sie die System-Firewall deaktivieren, um den Task erfolgreich auszuführen.
Hinweis: Da sich der Repository-Server unter Linux befindet, muss bei den in den folgenden Feldern "Verteilung" und "Komponentenname" bereitgestellten Werten die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Sie müssten mit der Groß-/Kleinschreibung im Repository-Server übereinstimmen. Wenn beispielsweise der Repository-Server-Speicherort "ftp://172.16.0.12/ubuntu/dists/lucid/main/binary-i386/" lautet, muss der Verteilungsname als "lucid" angegeben werden und nicht als "Lucid" oder "LUCID".
Gibt den Repository-Namen an, von dem aus Sie die Paketmetadaten extrahieren möchten. Die Liste zeigt die von Ihnen in der Repositorys-Konfigurationstabelle definierten Repositorys an.
Hinweis: Sie können nicht zwei Engine-Tasks mit der gleichen Repository- und Verteilungskombination erstellen.
Gibt den Hostnamen des Repositorys an. Dieses Feld ist nur für Repositorys vom Typ "Spiegelvorlage" aktiviert. Bei Master- und Spiegel-Repositorys wird der Hostname automatisch aus der Repositorys-Konfigurationstabelle übernommen.
Gibt die Verteilung an, von der aus Sie die Paketdetails extrahieren möchten.
Hinweis: Ein Engine-Task kann Daten nur von einer einzelnen Verteilung extrahieren. Wenn Sie Daten aus mehreren Verteilungen extrahieren möchten, müssen Sie zusätzliche Engine-Tasks erstellen.
Gibt die Komponenten an, die Sie extrahieren möchten. Klicken Sie auf "Hinzufügen", um mehr Komponenten hinzuzufügen.
Die SystemEngine erstellt den Task und führt ihn zu einer geplanten Zeit aus. Sie können den Task überwachen, indem Sie auf "SystemEngine" klicken und den Status im Bereich "Task-Liste" auf der rechten Seite überprüfen.
Hinweis: Sie können das Repository auch in der Webkonsole durchsuchen, während der Engine-Task noch in Bearbeitung ist. Die Webkonsole zeigt die Verteilungen und Pakete während und nach der Extrahierung aus dem Repository an.
Sie können die Inhalte eines Debian-Repositorys in der Webkonsole durchsuchen, um zu erfahren, welche Pakete im Repository vorhanden sind.
Gehen Sie wie folgt vor:
Es wird eine Liste der Verteilungen im ausgewählten Repository angezeigt. Die Spalte "Synchronisierungsstatus" zeigt den Status des Repository-Extraktions-Tasks an. Sie können auch auf "Anzeigen" unter der Spalte "Synchronisierungsprotokoll" klicken, um den Fortschritt der Metadatenextrahierung und die ggf. auftretenden Fehler anzuzeigen.
Hinweis: Wenn Sie das Repository öffnen, bevor der Extraktions-Task abgeschlossen ist, ist es möglich, dass nicht alle Verteilungen in der Liste angezeigt werden.
Eine Liste von Debian-Paketen wird in der Verteilung angezeigt.
Für Kubuntu-Bereitstellungen müssen Sie eine FTP- oder HTTP-Freigabe einrichten, um Softwarepakete und BS-Images zu speichern.
Weitere Informationen finden Sie im BS-Installationsverwaltungs-Administrationshandbuch unter Einrichten von FTP- oder HTTP-Freigaben für Softwarepakete und BS-Images.
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