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Befehls-Ausführung

Die Konfiguration der Operatorkategorie "Befehlsausführung" legt standardmäßige Eigenschaftswerte für Operatoren des Typs "Befehlsausführung" fest.

Hinweis: Informationen auf Operatorebene finden Sie im Referenzhandbuch für Inhaltsdesign.

Standardmäßige Telnet-Eigenschaften

Legt Standardwerte für die Telnet-Eigenschaften fest.

Pseudoterminaltyp

Definiert den standardmäßigen Pseudoterminaltyp für Telnet-Verbindungen.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • VT100: Für Hosts mit einem Linux-Betriebssystem verwendet.
  • VT400: Für Hosts mit einem Windows-Betriebssystem verwendet.

Standard: VT100

Port

Definiert den Standardport, der für die Verbindung mit dem Remote-Host verwendet werden soll.

Hinweis: Port 23 ist der bekannte TCP-/UDP-Port für Telnet.

Standard: 23

Zeitlimit für Verbindung (Sek.)

Definiert das Intervall (in Sekunden), während dessen gewartet wird, bis eine Verbindungszeitüberschreitung eintritt.

Werte: Sie können für diesen Wert auf eine beliebige positive Ganzzahl festlegen.

Anmeldeschema

Gibt das standardmäßige Anmeldeschema an.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Anwendername und Kennwort
  • Nur Kennwort
  • Anmeldung ohne Anwendernamen und Kennwort an
Textaufforderung für Anwenderanmeldung

Definiert den Standardwert für die Textaufforderung, die einen Anwendernamen akzeptiert.

Anwendername:

Definiert den Anwendernamen, der für die Anmeldung beim Remote-Host verwendet werden soll.

Textaufforderung für Kennwort

Definiert den Standardwert für die Textaufforderung, der anzeigt, dass der Remote-Host für den angegebenen Anwendernamen ein Kennwort benötigt.

Kennwort

Definiert das standardmäßige Kennwort, das das Produkt zum angegeben Anwendernamen zuordnet.

Eingabeaufforderung für Anwender

Definiert die Eingabeaufforderung, die angibt, dass der Remote-Host für Befehle bereit ist.

Beispiele für gebräuchliche Eingabeaufforderungen:

  • ">"
  • ?
  • #

Die folgende Eingabe findet alle Eingaben (einschließlich neuer Zeilen) gefolgt von $ (Dollarzeichen), > (Größer-als-Zeichen) ? (Fragezeichen), : (Doppelpunkt) oder # (Pfundzeichen).

.*[$>?:#]

Hinweis: Schließen Sie "$" innerhalb eines regulären Ausdrucks in eckige Klammern ein ([$]). Ein Dollarzeichen ohne Klammern hat in regulären Ausdrücken eine Sonderbedeutung.

Zeit für Warten auf Aufforderungen (Sek.)

Definiert das Intervall (in Sekunden), während dessen das Produkt auf eine Eingabeaufforderung wartet, bis eine Zeitüberschreitung eintritt.

Befehl als anderer Anwender ausführen?

Gibt an, ob das Skript oder die angegebenen Befehle als anderer Anwender ausgeführt werden sollen.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Aktiviert: Nach der Anmeldung einen Anwenderwechsel durchführen.
  • Deaktiviert: Nach der Anmeldung keinen Anwenderwechsel durchführen.

Standard: Deaktiviert

Befehl für Anwenderwechsel

Definiert den betriebssystemspezifischen Befehl für den Anwenderwechsel auf dem Remote-Host. Der Befehl "su -root" wechselt Anwender zum Root-Anwender.

Beispiele:
su - Anwendername
sudo su - Anwendername
Textaufforderung für Kennwort bei Anwenderwechsel

(Optional) Wenn der Remote-Host ein Kennwort für das Wechseln von Anwendern benötigt, definiert diese Eigenschaft einen regulären Ausdruck für die standardmäßige Textaufforderung.

Die Textaufforderung ist normalerweise "Kennwort:" oder "kennwort:". Ersetzen Sie "K" oder "k" im regulären Ausdruck durch ".*", um in "Kennwort: " alle Eingaben (einschließlich neuer Zeilen) sowie den Buchstaben k in großgeschriebener und kleingeschriebener Schreibweise zu finden.

Kennwort für Anwenderwechsel

(Optional) Wenn der Remote-Host ein Kennwort für das Wechseln von Anwendern benötigt, definiert diese Eigenschaft das Standardkennwort, das in die Textaufforderung für das Kennwort eingegeben werden soll.

Eingabeaufforderung für Anwenderwechsel

Definiert die Eingabeaufforderung, die angibt, dass der Remote-Host für Befehle vom ausgewechselten Anwender bereitet ist.

Beispiele für gebräuchliche Eingabeaufforderungen:

  • $
  • ">"
  • #

Die folgende Eingabe findet alle Eingaben (einschließlich neuer Zeilen) gefolgt von $ (Dollarzeichen), > (Größer-als-Zeichen) ? (Fragezeichen), : (Doppelpunkt) oder # (Pfundzeichen).

.*[$>?:#]

Hinweis: Schließen Sie "$" in eckige Klammern ein ([$]), wenn Sie einen regulären Ausdruck verwenden. Ein Dollarzeichen ohne Klammern hat in regulären Ausdrücken eine Sonderbedeutung.

Standardmäßige SSH-Eigenschaften

Legt Standardwerte für Secure Shell-Eigenschaften (SSH) fest.

Pseudoterminaltyp

Definiert den standardmäßigen Pseudoterminaltyp für Anfragen mit SSH-Verbindung.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • VT100: Für Hosts mit einem Linux-Betriebssystem verwendet.
  • VT400: Für Hosts mit einem Windows-Betriebssystem verwendet.

Standard: VT100

Port

Definiert den Standardport, der für die Verbindung mit dem Remote-Host verwendet werden soll.

Hinweis: Port 22 ist der Systemport für das SSH-Protokoll.

Standard: 22

Anwendername:

Definiert den Anwendernamen, der für die Anmeldung beim Remote-Host verwendet werden soll.

Standardmäßigen privaten Schlüssel für die Anmeldung verwenden?

Gibt an, ob die Anmeldung mit einem privaten Schlüssel erfolgen soll. Die Alternative besteht darin, die Kennwortinformationen zu verwenden.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Aktiviert: Für die Anmeldung den Wert "Inline-Inhalt des privaten Schlüssels" oder "Standardmäßiger Pfad des privaten Schlüssels" verwenden.
  • Deaktiviert: Für die Anmeldung ein Kennwort verwenden.

Standard: Deaktiviert

Kennwort

Definiert das standardmäßige Kennwort, das das Produkt zum angegeben Anwendernamen zuordnet.

Inline-Inhalt des privaten Schlüssels

Definiert den Inhalt eines standardmäßigen privaten Schlüssels für die Anmeldung beim Remote-Host.

Standardmäßiger Pfad des privaten Schlüssels

Definiert den Pfad zu einem standardmäßigen privaten Schlüssel für die Anmeldung beim Remote-Host.

Passphrase für Schlüssel

Definiert die Passphrase, die verwendet wird, um den Inhalt des privaten Schlüssels zu entsperren.

Hinweis: Diese Passphrase nur ist erforderlich, wenn der private Schlüssel mit einer Passphrase erstellt wurde.

Befehl als anderer Anwender ausführen?

Gibt an, ob das Skript oder die angegebenen Befehle als anderer Anwender ausgeführt werden sollen.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Aktiviert: Nach der Anmeldung einen Anwenderwechsel durchführen.
  • Deaktiviert: Nach der Anmeldung keinen Anwenderwechsel durchführen.

Standard: Deaktiviert

Befehl für Anwenderwechsel

Definiert den betriebssystemspezifischen Befehl für den Anwenderwechsel auf dem Remote-Host. Der Befehl "su -root" wechselt zum Root-Anwender.

Beispiele:

su - Anwendername
sudo su - Anwendername
Textaufforderung für Kennwort bei Anwenderwechsel

(Optional) Wenn der Remote-Host ein Kennwort für das Wechseln von Anwendern benötigt, definiert diese Eigenschaft einen regulären Ausdruck für die standardmäßige Textaufforderung.

Die Textaufforderung ist normalerweise "Kennwort:" oder "kennwort:". Ersetzen Sie "K" oder "k" im regulären Ausdruck durch ".*", um in "Kennwort: " alle Eingaben (einschließlich neuer Zeilen) sowie den Buchstaben k in großgeschriebener und kleingeschriebener Schreibweise zu finden.

Kennwort für Anwenderwechsel

(Optional) Wenn der Remote-Host ein Kennwort für das Wechseln von Anwendern benötigt, definiert diese Eigenschaft das Standardkennwort, das in die Textaufforderung für das Kennwort eingegeben werden soll.

Eingabeaufforderung für Anwenderwechsel

Definiert die Eingabeaufforderung, die angibt, dass der Remote-Host für Befehle vom ausgewechselten Anwender bereitet ist.

Beispiele für gebräuchliche Eingabeaufforderungen:

  • #
  • ">"
  • $

Die folgende Eingabe findet alle Eingaben (einschließlich neuer Zeilen) gefolgt von $ (Dollarzeichen), > (Größer-als-Zeichen) ? (Fragezeichen), : (Doppelpunkt) oder # (Pfundzeichen).

.*[$>?:#]

Hinweis: Schließen Sie "$" in eckige Klammern ein ([$]), wenn Sie einen regulären Ausdruck verwenden. Ein Dollarzeichen ohne Klammern hat in regulären Ausdrücken eine Sonderbedeutung.

Standardmäßige Eigenschaften der Windows-Befehlsausführung

Legt Standardwerte für die Eigenschaften der Windows-Befehlsausführung fest.

Shell

Definiert den Kommandozeileninterpreter für das Profil und für Shell-Befehle.

Beispiel: cmd.exe

Profil

Definiert ein Shell-Skript, das der Operator "Befehlsausführung" interpretiert, bevor er einen Anwenderprozess startet, für den kein Profil angegeben ist. Der Operator "Befehlsausführung" verwendet den Kommandozeileninterpreter, den das Shell-Programm angibt, um das Profil zu interpretieren. Das Profil kann alle nicht interaktiven Befehle enthalten, die der Shell-Interpreter versteht.

Anmeldeinformationen anfordern

Gibt das Standardverhalten des Operators "Befehlsausführung" an, wenn Anmeldeinformationen des Anwenders erforderlich sind, aber nicht angegeben wurden.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Standardmäßig der Anwender, unter dem der Kontaktpunkt ausgeführt wird: Die Prozessoperatoren verwenden die Anmeldeinformationen, unter denen der Agenten- oder Koordinationsrechner-Prozess ausgeführt wird.
  • Standardmäßig der unten angegebene Anwender: Die Befehlsausführungsoperatoren verwenden die Anmeldeinformationen, die in den Feldern "Anwender" und "Kennwort" konfiguriert sind.
  • Kein Standardwert: Die Befehlsausführungsoperatoren verwenden die Anmeldeinformationen, die zur Laufzeit für das Konto, unter dem sie ausgeführt werden sollen, angegeben werden.

Standard: Standardmäßig der Anwender, unter dem der Kontaktpunkt ausgeführt wird

Anwender

Definiert das Shell-Konto, unter dem Anwenderprozesse gestartet werden sollen, bei denen Anwendername und Kennwort fehlen.

  • Geben Sie eine Anwender-ID ein, die nur über die notwendigen Berechtigungen verfügt, damit Anwender keine Prozesse definieren und starten können, auf die sie sonst keinen Zugriff haben.
  • Lassen Sie Anwender-ID und Kennwort leer, um Anwender zu zwingen, Anmeldeinformationen anzugeben, wenn sie Prozesse über das Produkt starten.
Kennwort

Definiert das Kennwort, das das Produkt dem angegeben Anwendernamen zuordnet.

Hinweis: Kennwörter in den Konfigurationen der Befehlsausführung sind geschützt und können nicht durch Programme geändert, an externe Methoden weitergegeben oder referenziert werden.

Kennwort bestätigen

Überprüft den Wert, den Sie in der Eigenschaft "Kennwort" angegeben haben.

BS-Anwenderprofil laden

Gibt an, ob das Anwenderprofil geladen werden soll, dass das Produkt mit den angegebenen Werten für "Anwender" und "Kennwort" verbindet.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Aktiviert: Das Anwenderprofil wird geladen.
  • Deaktiviert: Das Anwenderprofil wird nicht geladen.

Standard: Deaktiviert

Standardmäßige Eigenschaften der UNIX-Befehlsausführung

Legt Standardwerte für die Eigenschaften der UNIX-Befehlsausführung fest.

Shell

Definiert den Kommandozeileninterpreter für das Profil und für Shell-Befehle.

Beispiele:
  • /bin/bash
  • /bin/csh
  • /bin/ksh
Profil

Definiert ein Shell-Skript, das der Operator "Befehlsausführung" interpretiert, bevor er einen Anwenderprozess startet, für den kein Profil angegeben ist. Der Operator "Befehlsausführung" verwendet den Kommandozeileninterpreter, den das Shell-Programm angibt, um das Profil zu interpretieren. Das Profil kann alle nicht interaktiven Befehle enthalten, die der Shell-Interpreter versteht.

Anmeldeinformationen anfordern

Gibt das Standardverhalten des Operators "Befehlsausführung" an, wenn Anmeldeinformationen des Anwenders erforderlich sind, aber nicht angegeben wurden.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Standardmäßig der Anwender, unter dem der Kontaktpunkt ausgeführt wird: Die Prozessoperatoren verwenden die Anmeldeinformationen, unter denen der Agenten- oder Koordinationsrechner-Prozess ausgeführt wird.
  • Standardmäßig der unten angegebene Anwender: Die Befehlsausführungsoperatoren verwenden die Anmeldeinformationen, die in den Feldern "Anwender" und "Kennwort" konfiguriert sind.
  • Kein Standardwert: Die Befehlsausführungsoperatoren verwenden die Anmeldeinformationen, die zur Laufzeit für das Konto, unter dem sie ausgeführt werden sollen, angegeben werden.

Standard: Standardmäßig der Anwender, unter dem der Kontaktpunkt ausgeführt wird

Anwender

Definiert das Shell-Konto, unter dem Anwenderprozesse gestartet werden sollen, bei denen Anwendername und Kennwort fehlen.

  • Geben Sie eine Anwender-ID ein, die nur über die notwendigen Berechtigungen verfügt, damit Anwender keine Prozesse definieren und starten können, auf die sie sonst keinen Zugriff haben.
  • Lassen Sie Anwender-ID und Kennwort leer, um Anwender zu zwingen, Anmeldeinformationen anzugeben, wenn sie Prozesse über das Produkt starten.
Kennwort

Definiert das Kennwort, das das Produkt dem angegeben Shell-Anwendernamen zuordnet.

Hinweis: Kennwörter in den Konfigurationen der Befehlsausführung sind geschützt und können nicht durch Programme geändert, an externe Methoden weitergegeben oder referenziert werden.

Kennwort bestätigen

Überprüft den Wert, den Sie in der Eigenschaft "Kennwort" angegeben haben.

BS-Anwenderprofil laden

Gibt an, ob das Anwenderprofil geladen werden soll, dass das Produkt mit den angegebenen Werten für "Anwender" und "Kennwort" verbindet.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Aktiviert: Das Anwenderprofil wird geladen.
  • Deaktiviert: Das Anwenderprofil wird nicht geladen.

Standard: Deaktiviert

Kennwortüberprüfung deaktivieren

Gibt an, ob die Kennwortüberprüfung deaktiviert werden soll.

Werte: Diese Eigenschaft kann einen der folgenden Werte haben:

  • Aktiviert: Das Produkt überprüft das angegebene Kennwort nicht. In diesem Fall sind keine Anmeldeinformationen des Anwenders erforderlich.
  • Deaktiviert: Das Produkt überprüft das angegebene Kennwort.

Standard: Deaktiviert