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Erstellen von benutzerdefinierten Intellisigs
Als Entwickler können Sie benutzerdefinierte Intellisigs für jede von Ihnen verwendete Software erstellen, für die kein Intellisig von CA verfügbar ist.

Planen Ihres Intellisigs
Intellisig-Design-Überlegungen
- Intellisigs bieten einen Mechanismus, um aktuelle und künftige Versionen von Produkten zu erkennen. Konzentrieren Sie sich als Verfasser auf Möglichkeiten, das System auf solche Weise zu untersuchen, dass das verfasste Skript auch künftig einsetzbar ist.
- Wir empfehlen, dass Sie die Anzahl von Intellisig-Definitionen niedrig halten und dass jede mehr als nur ein einzelnes Produkt abdeckt. Es hat sich bewährt, ein Intellisig für jeden Anbieter zu erstellen und bei großen Anbietern ein Intellisig pro Anbieter und pro Softwarekategorie zu erstellen. Beispiel: IBM – Datenbanksoftware, Microsoft - Datenbanksoftware, Microsoft – Office-Software, Apache – Office-Software, CA – Verwaltungssoftware. Stellen Sie sicher, dass Sie die Kategorienamen für alle Intellisigs vom Nutzbarkeitsstandpunkt aus synchronisiert halten.
- Ein Intellisig enthält ein Hauptskript und kann eine Anzahl von Datendateien enthalten, die wiederum Skripte sein können. Sie können das Design auf Anbieter- oder Kategorieebene sauber und funktionell halten, indem Sie die Datendateien als Skripthalter für die Produkterkennung verwenden. Das Hauptskript, das anbieterspezifisch ist, ruft alle anderen (Daten)-Skripte auf. Diese Skripte erkennen wiederum individuelle Produkte. Um die Funktion eines Intellisigs zu erweitern, erstellen Sie eine Version des anbieterspezifischen Intellisigs, und fügen Sie neue oder aktualisierte vorhandene Skripte hinzu, statt einen vollständig neuen Intellisig hinzuzufügen. Versionen sind eingebettete Ketten innerhalb eines einzelnen Intellisigs, daher belasten sie die Benutzeroberfläche nicht. Halten Sie die Liste der obersten Intellisigs so kurz wie möglich.
- Software, die heuristisch oder mithilfe herkömmlicher Signaturen erkannt wird, verwendet eine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen Softwareprodukten und Versionen. Mit Intellisigs können Sie dieses Verhalten steuern, weil Sie sowohl die erkannten Produkte als auch Versionen erstellen. Als Best Practice empfiehlt es sich, aus den folgenden drei Gründen eine 1:n-Beziehung zwischen erkannten Produkten und Versionen zu erstellen:
- Ein Produkt kann mehrere Versionen haben.
- Die Datenmenge, die für Eins-zu-Eins-Beziehungen benötigt wird, ist im Vergleich zu einer 1:n-Beziehung hoch.
- Der wichtigste Grund ist, dass CA DSM den CA Software Compliance Manager (SCM) mit Erkennungsinformationen versorgt. SCM arbeitet mit DSM-Produkten, nicht Versionen. Berücksichtigen Sie dies und erstellen Sie erkannte Produkte, die auf basieren, wie sie lizenziert sind. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass ein SCM-lizenzfähiges Produkt mit einem einzelnen DSM-erkannten Produkt abgeglichen werden kann. Außerdem können Sie eine detaillierte Erkennung auf Versions- (und Patch)-Ebene sowie eine aussagekräftige Erkennung auf Produktebene erreichen.
- Von Intellisigs erkannte Produkte, Versionen und Patches (erkannte Softwaredefinitionen) werden nach Name und Versionsbezeichnung sowie ihrem Speicherort innerhalb der Erkennungshierarchie eines Intellisigs identifiziert. Eine leere Versionsbezeichnung ist erlaubt und wird als separate Version betrachtet (die leere Version). Von Intellisigs erkannte Softwaredefinitionen sind anders als die von CA bereitgestellten, benutzerdefinierten und heuristischen Softwaredefinitionen, auch wenn sie dieselben Namen und Versionen haben. Außerdem können verschiedene Intellisigs unterschiedliche Definitionen mit demselben Namen und einer Version erstellen.
- Verwenden Sie die DMscript-Funktionen, und geben Sie jeweils die Softwarenamen und Versionen.
- Ein Hersteller kann angegeben werden, wenn Sie eine erkannte Definition erstellen. Diese Information kann entweder durch UUID oder namentlich angegeben werden. Die Hersteller-UUID muss die eines vorhandenen Herstellers sein. Wenn sie nicht vorhanden ist, hat die erkannte Definition einen leeren Hersteller. Der Herstellername kann entweder von einem vorhandenen Hersteller oder einem neuen Hersteller sein. Für Letzteren wird der Hersteller erstellt und ihm die erkannte Definition zugewiesen. Ein vorhandener Hersteller kann entweder von CA bereitgestellt, benutzerdefiniert oder nach heuristischer Softwareerkennung erstellt sein.
- Eine erkannte Definition kann auch einer Kategorie zugewiesen werden. Diese Information kann entweder durch UUID oder namentlich angegeben werden. Wenn durch UUID angegeben, muss die Kategorie vorhanden sein. Bei namentlicher Angabe wird die Kategorie erstellt, falls sie nicht vorhanden ist. Eine vorhandene Kategorie kann entweder von CA bereitgestellt oder benutzerdefiniert sein.
Eine Best Practice für das Intellisig-Verhalten ist unten gegeben, mithilfe drei unterschiedlicher Produkte: Microsoft Windows, Microsoft Office und Microsoft SQL Server.
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Benennen von Produkten
Überprüfen Sie, dass das Produkt der lizenzfähigen Entität entspricht. Die Best Practice für das Benennen ist wie folgt (optional in eckigen Klammern):
- Name: "<Hersteller> <Produkt> [<Edition>] [<Architektur>] [<Sprache>]" – Falls zutreffend, die Ausgabe hinzufügen. Wenn die Lizenzierung von Architektur oder Sprache abhängt, nehmen Sie sie in den Namen auf. Schließen Sie diese Information nur im Bedarfsfall ein, um die erstellte Anzahl von Produkten zu minimieren.
- Versionsbezeichnung: "<Hauptversion>[.<Nebenversion>]" – Unterscheidet eine Version von den anderen Versionen
Beispiel:
- Name: "Microsoft Windows 7 Ultimate"
Versionsbezeichnung: "6.1"
Verwenden Sie sowohl die Haupt- als auch Nebenversionen, um die Version von Windows Vista (6.0) und Windows 8 (6.2) zu unterscheiden. Entfernen Sie bei Bedarf die 7 aus dem Namen.
- Name: "Microsoft Office 2010 Professional Plus"
Versionsbezeichnung: "14"
Verwenden Sie nur die Hauptversion, weil sie zwei Office-Versionen voneinander unterscheidet. Entfernen Sie bei Bedarf die 2010 aus dem Namen.
- Name: "Microsoft SQL Server 2008 R2 Enterprise"
Versionsbezeichnung: "10.5"
Verwenden Sie sowohl die Haupt- als auch Nebenversion, um die Version von anderen Versionen zu unterscheiden. Entfernen Sie bei Bedarf 2008 R2 aus dem Namen.
Geben Sie die folgenden optionalen Eigenschaften an, falls verfügbar, um sie in dedizierte Spalten in der Datenbank einzufügen: VersionNumber, Language, Bitness, Architecture, Manufacturer, Category und Description.
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Benennen von Versionen
Überprüfen Sie, dass die Version soviel Informationen zur gefundenen Software wie möglich erfasst und dass sie mit einem Produkt verbunden ist. Die Best Practice für das Benennen ist wie folgt (optional in eckigen Klammern):
- Name: "<Hersteller> <Produkt>[ <Edition>] [<Architektur>] [<Sprache>]"
- Versionsbezeichnung: "<Hauptversion>.<Nebenversion>.<Nebenversion'>.<Nebenversion''> [<Release/Service Pack>]" – Schließen Sie so viele Details wie möglich ein. Jede Architektur und Sprache hat einen separaten Release-Datensatz, aber alle sind mit dem gleichen Produkt verbunden.
Beispiel:
- Name: "Microsoft Windows 7 Ultimate x64 en-us"
Versionsbezeichnung: "6.1.7601 Service Pack 1 Build 7601"
- Name: "Microsoft Office 2010 Professional Plus x64 en-us"
Versionsbezeichnung: "14.0.6112.5000 Service Pack 1"
- Name: "Microsoft SQL Server 2008 R2 Enterprise x64 en-us"
Versionsbezeichnung: "10.50.1617.0 Service Pack 1"
Geben Sie die folgenden optionalen Eigenschaften an, falls verfügbar, um sie in dedizierte Spalten in der Datenbank einzufügen: VersionNumber, Language, Bitness, Architecture, Manufacturer, Category und Description.
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Benennen von Instanzen einer Version
Die Versionsinstanz ist der eigentliche Erkennungsdatensatz, der eine Version mit einem Computer verbindet und Teil des Softwareinventars ist. Ein Computer kann mehrere Instanzen der gleichen installierten Version enthalten. Eine Installation kann zusätzliche Eigenschaften haben, die speziell für die Instanz gelten.
Beispiel:
- Microsoft Windows 7 Ultimate-Instanz:
InstallPath: C:\Windows
Origin=Forward Inc
TrustLevel=5
- Microsoft Office 2010 Professional Plus-Instanz:
InstallPath: C:\Programme\Office
ProductGUID: FBD367D1-642F-47CF-B79B-9BE48FB34007
CustomData: Product-ID=02257-210-8656854-49625
Origin=Forward Inc
TrustLevel=5
- Microsoft SQL Server 2008 R2 Enterprise-Instanz 1:
InstallPath: C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50.MSSQLSERVER
Label: MSSQLSERVER
CustomData: CPU=2/8/16;RAM=32GB;
Origin=Forward Inc
TrustLevel=5
- Microsoft SQL Server 2008 R2 Enterprise-Instanz 2:
InstallPath: C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50.SQLEXPRESS
Label: EXPRESS
CustomData: CPU=2/8/16;RAM=32GB;
Origin=Forward Inc
TrustLevel=5
Geben Sie die folgenden optionalen Eigenschaften an, falls verfügbar, um sie in dedizierte Spalten in der Datenbank einzufügen: Label, InstallPath, SerialNumber, ProductGUID, LastAccessed, Origin, TrustLevel und CustomData.
Die CustomData-Eigenschaft wird verwendet, um instanzspezifische Informationen zu erfassen, die sich auf Lizenzierung auswirken. Die Größe ist auf 255 Zeichen beschränkt. Diese Eigenschaft kann Informationen zur Anzahl von Prozessoren, Kernen oder Threads und Speicher enthalten. Client Automation verwendet die gesammelten benutzerdefinierten Daten nicht, aber sie können in vor Ort entwickelten Lösungen verwendet werden.
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Benennen von Patches
Überprüfen Sie, dass der Patch soviel Informationen zur gefundenen Software wie möglich erfasst und dass er mit einer Version verbunden ist. Die Patches, die durch die Verwendung von Intellisigs erkannt werden, werden nicht vom DSM Patch Manager verwendet.
Beispiel:
Name: "KB971033 x64 en-us"
Versionsbezeichnung: ""
Geben Sie die folgenden optionalen Eigenschaften an, falls verfügbar, um sie in dedizierte Spalten in der Datenbank einzufügen:
- VersionNumber Sprache
- Bitanzahl
- Architektur
- Hersteller
- Kategorie und
- Beschreibung
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Benennen von Instanzen eines Patch
Die Patchinstanz ist der eigentliche Erkennungsdatensatz, der einen Patch mit einem Computer verbindet und Teil des Softwareinventars ist. Ein Computer kann mehrere Instanzen der gleichen installierten Version enthalten. Jede dieser Versionsinstanzen kann den Patch installiert haben oder auch nicht. Erstellen Sie deswegen für jede Versionsinstanz eine Patchinstanz. Ein Patch kann zusätzliche Eigenschaften haben, die speziell für die Instanz gelten.
Geben Sie die folgenden optionalen Eigenschaften an, falls verfügbar, um sie in dedizierte Spalten in der Datenbank einzufügen: Label, InstallPath, SerialNumber, ProductGUID, LastAccessed, Origin, TrustLevel und CustomData.
Beispiel:
Instanz KB971033 x64 en-us:
Origin=Forward Inc
TrustLevel=5
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