Der Migrationsjob gibt die Computer oder Gruppen, die Sie migrieren möchten, und die BS- und Softwarevorlagen, die Sie für die BS-Migration verwenden möchten, an. Sie müssen einen Migrationsjob erstellen, um die BS-Migration zu testen und zu aktivieren.
Gehen Sie wie folgt vor:
Die Seite "Migrationsjobs" wird angezeigt.
Der Assistent für neue Migrationsjobs wird geöffnet.
Der ausgewählte Migrationstyp wird auf alle Computer im Migrationsjob angewandt.
Hinweis: Wenn eine lokale Domänen-Manager-Gruppe und eine replizierte Enterprise-Manager-Gruppe mit dem selben Namen vorhanden sind, werden beide Gruppennamen auf der Seite der Ausgewählten Gruppen des Assistenten angezeigt. Obwohl die Auswahl beide die Gruppen einschließt, wird die Bewertung nur für die lokale Gruppe ausgeführt.
Hinweis: Für eine Rechnerersatzmigration, die Bare Metal-Computer einschließt, können Sie nur eine BS-Vorlage auswählen, die vom Typ global oder gruppenbasiert ist. Hardwaremodell-basierte BS-Vorlagen können nicht für Bare Metal-Computer verwendet werden, weil die Hardwareinventarerfassung auf solchen Computern nicht ausgeführt wird. Wenn Sie bereits den DSM-Agenten auf den neuen Computern installiert haben und das Hardwareinventar für solche Computer erfasst haben, können Sie jedoch die Hardwaremodell-basierte BS-Vorlage verwenden.
Hinweis: Um eine gruppenbasierte BS-Vorlage für eine Rechnerersatzmigration zu verwenden, überprüfen Sie, dass alle neuen Computer (Ziel) zur BS-Vorlage zugeordnet sind.
LDAP-Benutzer
ldap://Verzeichnisname/Benutzername
ldaps://Verzeichnisname/Benutzername
WINNT Lokaler Benutzer
winnt://Computername/Benutzername
WINNT-Domänenbenutzer
winnt://Domänenname/Benutzername
CA IT PAM verwendet die angegebenen Anmeldeinformationen, um auf CA ITCM zuzugreifen, während der Job ausgeführt wird.
Hinweis: Das Zuordnen von Informationen ist für Rechnerersatzmigration obligatorisch. Die Zuordnungsdatei muss alle Computer enthalten, die Teil des Migrationsjobs sind. Andernfalls schlägt die Migrationsjoberstellung fehl.
Der Migrationsjob wird erstellt und auf der Seite "Migrationsjobs" aufgelistet. Sie können jetzt den Job validieren und aktivieren.
Wenn CA Process Automation zur Kommunikation über SSL konfiguriert wird, müssen Sie das Stammzertifikat von CA Process Automation in die Webkonsole importieren. Diese Konfiguration hilft sicherzustellen, dass CA Process Automation und die Webkonsole über SSL kommunizieren.
So importieren Sie das CA Process Automation-Stammzertifikat in die Webkonsole
keytool -import -v -trustcacerts -alias itpam -file Stammzertifikatsname -keystore Keystore-Speicherort -keypass Schlüsselkennwort -storepass Speicherkennwort
Note: Die ausführbare Keytool-Datei ist im Java-bin-Verzeichnis verfügbar, zum Beispiel "C:\Programme (x86)\CA\SC\JRE\1.5.0_11\bin".
Gibt den Namen des CA Process Automation-Stammzertifikats an.
Gibt den Pfad zum Keystore an. Der Standardspeicherort für den Keystore ist C:\Programme (x86)\CA\SC\JRE\JRE_Version\lib\security\cacerts.
Definiert das Kennwort, das für den Schutz des privaten Schlüssels des generierten Schlüsselpaars verwendet wird.
Standard: changeit
Definiert das Keystore-Kennwort.
Standard: changeit
Damit der Befehl erfolgreich ausgeführt wird, wird das Stammzertifikat in die Datei "cacerts" importiert.
Wenn Sie Computer, die bestimmte Softwarepakete installiert haben, nicht migrieren möchten, können Sie die BS-Migration solcher Computer deaktivieren. Zum Beispiel können Sie die BS-Migration von Computern deaktivieren, welche die DSM-Webkonsole installiert haben. Die Computer werden während des Validierungsprozesses automatisch aus dem Migrationsjob ausgeschlossen.
So deaktivieren Sie die BS-Migration von Computern mit bestimmten Softwarepaketen
SoftwareBlackList="Software-Paketname","Software-Paketname 2", …
Wichtig! Entfernen Sie nicht den Standardwert für CA DSM Manager, der die BS-Migration von DSM-Managern verhindert. Sie können Ihre Liste von Softwarepaketen nach CA DSM Manager anhängen.
Die Konfigurationsänderungen werden gespeichert.
Die Validierungsphase beinhaltet das Testen des Prozesses. Diese Phase umfasst die folgenden Tasks:
Validieren Sie den Migrationsjob, um zu überprüfen, ob die im Migrationsjob angegebenen Details korrekt und verfügbar sind. Der Validierungsprozess schließt auch ein, die im Migrationsjob bereitgestellten Superuser-Anmeldeinformationen zu überprüfen. Sie müssen den Migrationsjob validieren, um ihn aktivieren zu können.
So validieren Sie den Migrationsjob
Der Validierungsprozess beginnt. Der Status des Migrationsjobs auf der Seite "Migrationsjobs" wechselt zu "Initialisierung wird ausgeführt". Der Validierungsprozess bewertet die Computer basierend auf verschiedenen Validierungskriterien. Der Prozess dauert eine Weile, je nach Anzahl der auszuwertenden Computer.
Hinweis: Klicken Sie auf das Aktualisierungssymbol
am unteren Rand der Seite, um den aktuellsten Jobstatus abzurufen.
Wenn der Validierungsprozess abgeschlossen ist, zeigt der Status des Jobs einen der folgenden Werte an:
Zeigt an, dass der Validierungstask erfolgreich abgeschlossen wurde. Dieser Status sagt nichts über den Status von Computern im Migrationsjob aus. Ein erfolgreicher Validierungsjob kann Computer einschließen, die während der Validierung mit Fehlern oder Warnungen fehlgeschlagen sind. Die Computer, die während der Validierung mit Fehlern fehlgeschlagen sind, werden automatisch aus der Migration ausgeschlossen.
Zeigt an, dass der Validierungstask fehlgeschlagen ist. Im Gegensatz zum Status "Validierung abgeschlossen" haben alle Computer in einem Job mit "Validierung fehlgeschlagen" den Fehlgeschlagen-Status. Jobs mit fehlgeschlagener Validierung können nicht aktiviert werden.
Eine Liste von Computern, die Teil des Migrationsjobs sind, wird angezeigt. Die Liste zeigt den Validierungsstatus von jedem Computer an.
Das Aktivitätsprotokoll zeigt die Validierungsprobleme an.
Der Job wird erneut validiert.
Eine Liste von Computern, die Teil des Migrationsjobs waren, wird angezeigt. Die Liste zeigt den Validierungsstatus von allen Computern als "Validierung fehlgeschlagen" an.
Das Aktivitätsprotokoll zeigt die Validierungsprobleme an. Alle Computer in einem Job mit "Validierung fehlgeschlagen" zeigen die gleiche Protokollmeldung an. Sie können also einen der Computer öffnen, um die Gründe für Fehler bei der Validierung zu erfahren.
Der Job wird erneut validiert.
Nach der Validierung sind Computer, die den Status "Validierung abgeschlossen" oder "Validierungswarnung" haben, automatisch in die BS-Migration eingeschlossen; Computer, die den Status "Validierung fehlgeschlagen" haben, werden von der BS-Migration ausgeschlossen. Wenn Sie die BS-Migration von Computern mit Status "Validierung abgeschlossen" oder "Validierungswarnung" aufschieben möchten, können Sie sie aus dem Migrationsjob ausschließen.
So schließen Sie Computer aus dem Migrationsjob aus
Der ausgewählte Computer wird in den Migrationsjob eingeschlossen. Die Verknüpfung "Computermigration aktivieren" wird deaktiviert, und die Verknüpfung "Computermigration deaktivieren" wird aktiviert.
Der ausgewählte Computer wird aus dem Migrationsjob ausgeschlossen. Die Verknüpfung "Computermigration deaktivieren" wird deaktiviert, und die Verknüpfung "Computermigration aktivieren" wird aktiviert.
Die eigentliche Migration erfolgt in der Bereitstellungsphase. Der Migrationsvorgang umfasst die folgenden Tasks:
Hinweis: Der folgende Vorgang ist nur für Migrationen durch Bereinigen und Neuladen anwendbar. Bevor Sie Bereinigungs- und Neulade-Migrationen aktivieren, müssen Sie den folgenden Vorgang ausführen.
Automatisierte Migration erfordert Aktualisierung der RAC-Richtlinie des Domänen-Managers und auf Zielcomputern, damit die Migration richtig funktioniert. Die RAC-Richtlinie der Zielcomputer wird während der Migration automatisch deaktiviert und wird nach der Migration auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt. Allerdings müssen Sie die Richtlinie des Domänen-Managers manuell ändern.
So ändern Sie die RAC-Richtlinie des Domänen-Managers
Bezieht sich auf die Konfigurationsrichtlinie, die auf den Domänen-Manager-Computer angewandt wird.
Alle auf den Domänen-Manager bezogenen Software Delivery-Konfigurationsrichtlinien werden angezeigt.
Diese Einstellungen helfen sicherzustellen, dass der Installationsverlauf aus den Zielcomputern entfernt wird und die SD-Jobcontainer nicht vom Domänen-Manager erstellt werden.
Wenn Sie eine Rechnerzuordnungsdatei im Migrationsjob für die Umbenennung der Computer angegeben haben, benennt der Migrationsvorgang den Computer während der Migration um. Nachdem der Computer umbenannt worden ist, wird ein Neustart des Computers angefordert, und eine Eingabeaufforderung im Computer wartet auf die Benutzerantwort. Standardmäßig liegt das Zeitlimit der Eingabeaufforderung bei 30 Minuten, dann wird der Computer neu gestartet. Dies verursacht eine Verzögerung im Migrationsjob. Sie können die Einstellungen für das Zeitlimit der Eingabeaufforderung bei Neustart ändern, um das Zeitlimit zu reduzieren und sicherzustellen, dass der Neustart fast sofort durchgeführt wird.
So ändern Sie die Einstellungen für die das Zeitlimit der Eingabeaufforderung bei Neustart
Die Änderung wirkt sich auf alle Softwarejobs aus, die einen Neustart erfordern. Nach den BS-Migrationen können Sie bei Bedarf diesen Wert auf den ursprünglichen Wert zurücksetzen.
Das Ändern der Einstellungen der folgenden Parameter in der Automatisierungsdienst-Konfigurationsdatei kann helfen, die Leistung des Migrationsjobs zu verbessern:
Die SD-Jobaktivierung wartet, bis eins der folgenden Ereignisse auftritt, bevor sie einen SD-Jobcontainer zum Verarbeiten sendet:
Beim Einstellen können die Werte die Gesamtleistung des Migrationsjobs verbessern und müssen in der Produktionsumgebung berücksichtigt werden.
So ändern Sie die Einstellungen zum Verbessern der Migrationsjob-Leistung
Hinweis: Wenn Sie eine niedrige Zahl wählen, kann dies die Erstellung von vielen Jobcontainern verursachen und sich negativ auf die Gesamtleistung des Systems auswirken. Wenn Sie eine hohe Zahl wählen, werden unnötige Verzögerungen bei der Vorlage von SD-Jobjontainern für die Verarbeitung eingefügt.
Für die minimalen Hardwarevoraussetzungen wurden die folgenden Einstellungen als optimal befunden:
Microsoft SQL ServerWenn Sie eine niedrige Zahl wählen:
MaxNumberOfTargetsPerJobContainer=50, MaximumDelayOfJobContainer=1800, was auch die Standardwerte sind.
Oracle-Datenbank:
MaxNumberOfTargetsPerJobContainer=50, MaximumDelayOfJobContainer=3600
caf stop tomcat caf start tomcat
Die Änderungen an der Konfigurationsdatei treten in Kraft.
Der letzte Schritt der BS-Migration aktiviert den Migrationsjob, der die eigentliche Migration durchführt.
Hinweis: Sie müssen den Migrationsjob validiert haben, bevor Sie ihn aktivieren.
Wichtig! BS-Migration ist eine unumkehrbare Aktion. Vergewissern Sie sich, dass alle Computer im Migrationsjob tatsächlich für BS-Migration vorgesehen sind. Automatisierte Migration schließt Enterprise-Manager, Domänen-Manager und Scalability-Server automatisch aus dem Migrationsjob aus.
So aktivieren Sie die BS-Migration
Der Migrationsjob wird aktiviert. Der Migrationsjob führt eine letzte Validierung durch und schließt automatisch Computer mit "Validierung fehlgeschlagen" vom Job aus. Der Job geht dann zu verschiedenen Tasks in der BS-Migration über. Der Job zeigt den Status je nach Migrationsphase an.
Hinweis: Klicken Sie auf das Aktualisierungssymbol
am unteren Rand der Seite, um den aktuellsten Jobstatus abzurufen.
Die Registerkarte "Eigenschaften" des Jobs wird angezeigt.
Eine Liste von Computern, die Teil des Migrationsjobs sind, wird angezeigt. Jeder Computer zeigt den für den Computer geltenden Migrationsstatus an.
Sie können den Migrationsstatus der Computer anzeigen, um zu sehen, welcher Migrationsvorgang auf dem Computer gegenwärtig aktiv ist.
So zeigen Sie den Migrationsstatus von Computern an
Die Registerkarte "Eigenschaften" des Jobs wird angezeigt.
Eine Liste von Computern, die Teil des Migrationsjobs sind, wird angezeigt. Jeder Computer zeigt den für den Computer geltenden Migrationsstatus an.
Je nach der aktuellen Phase der Migration zeigt der Migrationsjob einen entsprechenden Status an. Die Migration durchläuft die folgenden Phasen:
Zeigt an, dass keine Aktivität für den Migrationsjob gestartet worden ist. Ein Migrationsjob bleibt in diesem Status, bis Sie den Job validieren.
Überprüft, ob die erforderlichen Infrastrukturkomponenten richtig initialisiert sind und initialisiert sie, falls erforderlich. Diese Phase ist Teil der Validierungsphase.
Sammeln von Informationen, die für die Validierungsphase benötigt werden. Informationen wie Computerdetails, BS-Image und Boot-Server sowie Softwarepaketdetails werden während dieser Phase gesammelt. Diese Phase ist Teil der Validierungsphase.
Überprüft, ob die in der Vorbereitungsphase gesammelten Informationen verfügbar und geeignet sind. In dieser Phase werden Konflikte in der Konfiguration und in den für den Migrationsjob angegebene Eingaben entdeckt.
Führt die eigentliche BS-Migration aus, wobei das BS und die Softwarepakete bereitgestellt werden.
Sammeln von Daten, um die Bereitstellung fortzusetzen. Diese Phase überprüft den während Bereitstellungsphase erreichten Fortschritt und passt die Ausführung an, sodass sie mit dem tatsächlichen Bereitstellungsstatus übereinstimmt. Nachdem der Wiederaufnahmeprozess erfolgreich war, wechselt der Job zur Bereitstellung.
Zeigt an, dass der Migrationsjob abgeschlossen ist.
Hinweis: Dieser Status bedeutet nicht, dass die Migration auf allen Computern erfolgreich war. Es zeigt nur an, dass der Migrationsvorgang abgeschlossen ist. Um den Migrationsstatus von jedem Computer zu erfahren, zeigen Sie den Status der Computer im Migrationsjob an.
Zeigt an, dass der Migrationsjob mit Fehlern fehlgeschlagen ist. Überprüfen Sie das Aktivitätsprotokoll eines Computers im Migrationsjob, um die Gründe für das Fehlschlagen zu erfahren.
Der Status von Computern, die Teil des Migrationsjobs sind, ändert sich, da die Migration die folgenden Phasen durchläuft:
Zeigt an, dass eine Aktivität auf dem Computer gestartet worden ist und auf die Ausführung wartet. Dieser Status wird vor den Phasen für Validierung, Migration und Wiederaufnehmen angezeigt.
Zeigt an, dass der Computer für den Migrationsjob validiert wird.
Zeigt an, dass der Migrationsjob den Computer für die Migration vorbereitet, durch das Sichern von Dateien, Erfassen von DNA-Dateien usw.
Zeigt an, dass der Migrationsjob das neue BS bereitstellt.
Zeigt an, dass der Migrationsjob Wiederherstellungsaktionen ausführt, wie Kopieren von Sicherungsdateien, Anwenden von DNA, Installieren der Anwendung usw.
Zeigt den Erfolg oder das Fehlschlagen des Migrationsjobs auf dem Computer an.
Zeigt an, dass der Administrator den Migrationsjob für den Computer manuell deaktiviert hat.
Sie müssen den Migrationsjob überwachen, um sicherzustellen, dass die Migration ohne Probleme ausgeführt wird. Nachfolgend sind einige Möglichkeiten aufgeführt, den Migrationsjob zu überwachen:
Wenn Sie die Migration eines Zielcomputers anhalten möchten, nachdem der Migrationsjob aktiviert wurde, können Sie den Migrationsvorgang des Computers abbrechen. Sie können später den Computer in einen anderen Migrationsjob aufnehmen.
So brechen Sie den Migrationsvorgang eines Computers ab
Die Registerkarte "Eigenschaften" zeigt die Jobeigenschaften an.
Alle ausgeführten Prozesse sind aufgelistet.
Der CA Process Automation-Prozess für den Computer wird gestoppt. Der Status des Migrationsjobs für den Computer wird in "Migration fehlgeschlagen" geändert.
Hinweis: Um den Computer in einen anderen Migrationsjob einzuschließen, muss der Computer den Status "Nicht verwaltet" in OSIM haben. Wenn der Computer einen anderen OSIM-Status hat, löschen Sie den Computer aus OSIM und registrieren Sie ihn erneut.
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