Es stehen folgende Auftragsstypen für Zwecke der Softwarelieferung zur Verfügung:
Verteilen registrierte Elemente und Elementprozeduren aus der Softwarepaketbibliothek auf dem Enterprise-Manager an die Domänen-Manager-Bibliotheken. Die Aufträge zum Registrieren von Elementen umfassen das Bibliothekselement und die dazugehörigen Registrierungsinformationsdateien.
Softwareprogramme müssen in der Softwarepaketbibliothek auf dem Domänen-Manager registriert sein, damit sie vom Domänen-Manager verteilt werden können. Sie können auch neue Versionen von Softwarepaketen erstellen und das Delta-Lieferverfahren verwenden, d. h. es werden nur solche Dateien verteilt, die sich von der zuvor verteilten Version unterscheiden.
Installieren oder Deinstallieren ein Programm auf einem Computer oder einer Computergruppe.
Rufen bestimmte Dateien von den Domänen-Managern ab und laden sie an einem festgelegten Ort auf dem Enterprise-Manager.
Heben die Registrierung des Programms auf und löschen Elemente aus der Softwarepaketbibliothek oder den Computergruppen eines Domänen-Managers. Wenn die Registrierung eines Programm aufgehoben und das Programm gelöscht wurde, wird auch die Registrierung aller damit zusammenhängenden Elementprozeduren (eingebettete und hinzugefügte) aufgehoben.
Die Registrierung von Elementen aus einer Softwarepaketbibliothek auf einem Domänen-Manager kann nur dann aufgehoben und die Elemente können nur dann gelöscht werden, wenn sie ursprünglich vom Enterprise-Manager verteilt und nicht auf einem Computer in der Domäne installiert wurden.
Aktivierungsanweisungen starten das entsprechende Programm. So können Sie mit einer Aktivierungsanweisung z. B. das Starten eines Archivierungsprogramms auf einem Remote-Computer auslösen.
Konfigurationsanweisungen führen Änderungen in den Konfigurationsdateien auf einem Remote-Computer durch. Konfigurationstasks werden als Elementprozeduren definiert.
Registrieren Softwarerichtlinien bzw. heben die Registrierung der Softwarerichtlinien auf den Domänen-Managern auf.
Bereinigen Software und markieren sie in den Bibliotheken der Domänen-Manager als archiviert, z. B. nicht häufig verwendete Software. So kann Speicherplatz gespart werden. Bei Bedarf kann die Software wiederhergestellt werden.
Die folgende Abbildung zeigt den Auftragsfluss von einem Enterprise-Manager zum Domänen-Manager (in Verteilungscontainern) und von dort zu den Zielcomputern (in Jobcontainern).

Sobald die Jobs an die Zielcomputer geliefert wurden, kann der Software Delivery-Manager (SD-Manager) oder der Software Delivery-Agent (SD-Agent) den Job auf dem Zielcomputer ausführen.
Aufträge können auch einen Auslöser enthalten, so dass der SD-Manager den Job startet. Wenn kein Auslöser vorhanden ist, nimmt der Agent mit Hilfe der Jobprüfung den Kontakt zum Manager auf und startet den Job. Die Anweisungen gelangen in die Warteschlange, bis die Jobprüfung nach vorhandenen Anweisungen sucht. Die Häufigkeit dieser Prüfung hängt von den Optionen der Jobprüfung ab, die im Betriebssystem verfügbar sind, das auf dem Zielcomputer ausgeführt wird.
Elementprozeduren enthalten Aufträge zum Installieren, Deinstallieren, Aktivieren und Konfigurieren von Elementen auf Zielcomputern. Wenn eine Anweisung empfangen und aktiviert wird, wird die Elementprozedur gestartet, als würde sie sich direkt auf diesem Computer befinden.
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