Jobs können einem Jobcontainer hinzugefügt werden, so dass mehrere Jobs in einer Gruppe zusammengefasst sind. Jobcontainer werden bei der Einrichtung von Jobs für Computer oder Computergruppen automatisch erstellt. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um einen Jobcontainer zu erstellen:
Wenn Sie den Drag-and-Drop-Vorgang mit der linken Maustaste durchführen, wird der Job sofort mit den Standardeinstellungen eingerichtet. Wenn Sie die rechten Maustaste verwenden, wird nach dem Ablegen ein kleines Popup-Fenster geöffnet, in dem Sie die benutzerdefinierten Optionen festlegen können.
Der Assistent kann von einem Bibliothekselement, einem Computer, einer Computergruppe und vom Ordner "Softwarejobs" aus gestartet werden.
Bei Verwendung einer benutzerspezifischen Methode können Sie dem Jobcontainer einen Namen zuweisen und Optionen für die Jobverknüpfung für den Jobcontainer einrichten. Außerdem können Sie mit diesen Jobverknüpfungsoptionen festlegen, ob die Jobs im Container unabhängig voneinander ausgeführt werden (keine Verknüpfung), oder ob, falls ein Job fehlschlägt, die verbleibenden Jobs für dieses Ziel abgebrochen werden sollen (Batch).
Hinweis: Das Verhalten bei der Stapelverarbeitung kann mit der Eigenschaft 'Transaktion aktivieren' des Jobcontainers angepasst werden. Wenn diese Eigenschaft aktiviert ist, werden alle Jobs im Jobcontainer für ein Ziel mit mindestens einem fehlgeschlagenen Job, während der Evaluierung im Domänen-Manager auf "Fehler" gesetzt. Dies gilt unabhängig vom Softwareprozedurtyp. Wenn die Eigenschaft 'Transaktion aktivieren' nicht aktiviert ist, werden alle Jobs nach dem fehlgeschlagenen Job während der Evaluierung im Domänen-Manager auf Fehler gesetzt, jedoch werden alle erfolgreich eingerichteten Jobs vor dem fehlgeschlagenen Job ausgeführt.
Wenn möglich wird unabhängig von einer Jobcontainer-Verknüpfung für Prozeduren vom Typ SXP, PKG, PIF, RPM oder MSI bei einem Ausführungsfehler ein Rollback durchgeführt. Falls die Jobcontainer-Verknüpfung den Wert "Batch" hat und die Jobcontainer-Eigenschaft "Transaktion aktivieren" gesetzt ist, behandelt der Agent komplette Ketten aufeinanderfolgender Jobs von Prozeduren der Typen SXP, PKG und RPM als einzelne Vorgänge. Treten Fehler auf, wird, wenn möglich, automatisch für die gesamte Kette ein Rollback durchgeführt. Beachten Sie, dass, falls der Jobcontainer nur Prozeduren der Typen SXP, PKG, PIF und RPM enthält, der gesamte Container eine einzelne Kette bildet. SXP-, PKG-, PIF- und RPM-Prozeduren können jedoch mit anderen Prozedurtypen, wie "MSI" oder "Generisch", gemischt werden. In diesem Fall können in einem Jobcontainer mehrere Ketten gebildet werden, allerdings wird nur für die aktive Kette im Fehlerfall ein vollständiges Rollback vorgesehen. Außerdem wird möglicherweise vom Agenten die vom Manager festgelegte Ausführungsreihgenfolge für Jobs innerhalb des Jobcontainers für Prozeduren der Typen SXP, PKG, PIF und RPM nicht eingehalten. Die Software Management-Komponente des Software Delivery-Agenten (SD-Agent) sortiert die Jobs in der für sie am besten geeigneten Reihenfolge. Wenn die Jobreihenfolge auf dem Software Delivery-Manager für drei Jobs A, B, C lautet, kann es also gut sein, dass die Jobs auf dem SD-Agenten in der Reihenfolge B, C, A ausgeführt werden. Weiterhin kann es passieren, dass, falls die Jobcontainer-Eigenschaft "Transaktion aktivieren" nicht festgelegt ist und beispielsweise Job B fehlschlägt, die Software Management-Komponent nicht anhält, sondern versucht, die Jobs C und A auszuführen.
Jedoch kann auch die Job-Ausführung synchronisiert werden. Das bedeutet, dass ein Job nur dann aktiviert wird, wenn der vorherige Job erfolgreich abgeschlossen wurde, wenn also alle Zielcomputer den Job erfolgreich ausgeführt haben.
Für Jobcontainer mit Jobverknüpfung "Batch" oder "Synchronisiert" kann das automatische Kaskadieren abhängiger Pakete deaktiviert werden. Für Jobcontainer ohne Jobverknüpfung ist das automatische Kaskadieren abhängiger Pakete immer deaktiviert.
Wenn Sie auf die Schaltfläche Als Standard festlegen klicken, können Sie die Einstellungen in der Registrierung des aktuell verwendeten Computers speichern. Wenn mehrere Personen eine Verbindung mit demselben SD-Manager herstellen und alle die Option "Als Standard festlegen" verwenden, besitzt jeder Benutzer eindeutige Einstellungen in einer persönlichen Benutzerregistrierung.
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