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Software-Discovery

Der Software-Discovery-Erfassungstask erfasst die auf den Ressourcen installierte Software. So können Sie alle unlizenzierten Softwareinstallationen finden und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Es erkennt durch Scannen des Dateisystems und Vergleichen von Softwaresignaturen, sowie durch das Abfragen von betriebssystemspezifischen Registrierungsinformationen des Pakets auch Softwarepakete auf Linux- und Windows-basierten Assets.

Der Software-Discovery-Erfassungstask kann mit einer der folgenden Methoden die Softwareinformationen erfassen:

Heuristischer Scan

Scannt lokale Softwaredatenbanken, wie z. B. MSI und die Registrierung, auf dem Agentencomputer. Sie können auch den Desktop und das Startmenü nach Anwendungsverknüpfungen scannen.

Hinweis: Die Auswahl von Verknüpfungen des Desktops und des Startmenüs beansprucht viel Zeit und Speicherplatz und ist nicht besonders zuverlässig, da sich auch nach der Deinstallation eines Produkts noch Verknüpfungen auf dem Desktop und im Startmenü befinden können.

Auf Linux-/UNIX-Systemen muss der heuristische Scan nicht konfiguriert werden. In der Standardeinstellung werden beim heuristischen Scan unter Linux/UNIX die RPM-, PKG- und PIF-Datenbank gescannt.

Hinweis: Standardmäßig werden die Ergebnisse des heuristischen Scans nicht auf dem Enterprise-Manager repliziert. Sie können sie jedoch über den DSM-Explorer konfigurieren. Navigieren Sie unter "Software" zum Knoten "Erkannt", und wählen Sie im Kontextmenü des Knotens "Erkannt" die Option "Replikation von Heuristisch auf Enterprise", um die Replikation zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Die geänderte Konfiguration wird auf alle Computer dieser Gruppe angewendet. Weitere Informationen finden Sie im Implementierungshandbuch.

Softwaresignatur

Scannt die Festplatte des Agentencomputers nach ausführbaren Dateien und vergleicht diese Dateien mit den Signaturen in der Datenbank. Softwaresignaturen werden im DSM-Explorer als Softwaredefinitionen angegeben. Der Standardjob zum Herunterladen von Softwareinhalt unter den Engine-Tasks lädt einmal täglich die neuesten Signaturen vom CA Online Content Service herunter. Sie können außerdem neue Softwaredefinitionen erstellen und zum Scannen aktivieren. Wenn die Softwaredefinitionen auf Domänenebene erstellt werden, wird nur auf Domänenebene erkannte Software angezeigt. Werden die Definitionen jedoch auf Unternehmensebene erstellt, wird erkannte Software auf Domänen- und Unternehmensebene angezeigt.

Intellisigs

Extrahieren die Softwaredefinitionsinformation aus einer definierten Quelle, die der Softwarehersteller angibt. Die Quelle kann eine Textdatei, Datenbank, Registrierung oder binäre Datei sein. Zum Beispiel ist "dsmver –f <Ausgabedatei>" der Befehl, der Versionsinformation über CA ITCM ausgibt. Solange der nicht Hersteller ändert, wie die Versionsinformationen für das Produkt gespeichert werden, können Intellisigs auch die künftigen Produktversionen erkennen.