Der Service Provider ist der primäre Mandant einer mandantenfähigen CA SDM-Installation.
Hinweis: Weitere Informationen über Service Provider und Mandantenfähigkeit finden Sie im Administrationshandbuch.
Definieren Sie zunächst alle benötigten Mandanten, indem Sie das Attribut "Mandant" mit allen erforderlichen und optionalen Mandantenobjekten füllen. Anschließend können Sie die Mandantenfähigkeit in einem anderen als dem Setupmodus aktivieren. Die Option "Erzwingen mehrerer Mandanten" können Sie jedoch bereits auswählen, bevor allen Objekten die erforderlichen Mandanten zugewiesen sind. Objekte mit null Mandanten in einer mandantenabhängigen Tabelle werden wie öffentliche Objekte behandelt, die für alle Anwender sichtbar sind, und die Benutzeroberfläche erkennt und unterstützt Aktualisierungen dieser Objekte. Je nach Umfang der erzwungenen Mandantenfähigkeit erfordert CA SDM möglicherweise einen Anwender, damit ein mandantenabhängiges Objekt aktualisiert und ein Mandant bereitgestellt wird.
Hinweis: Sie müssen einen Mandanten erstellen, bevor eine Instanz eines mandantenabhängigen Objekts aktualisiert werden kann. Außerdem können die Hilfsprogramme "pdm_settenant" und "pdm_buildtenant" nach der Aktivierung der Mandantenfähigkeit verwendet werden, um die Einstellung des Attributs abzuschließen. Wenn Tabellen, die Mandanten erfordern, inkorrekterweise Daten ohne Mandanten in einem mandantenfähigen System enthalten, wird in Tabellen, die Mandanten erfordern, eine Dropdown-Liste für öffentliche Daten angezeigt.
Wichtig! Bevor Sie "pdm_buildtenant" ausführen, müssen Sie den Service Provider konfigurieren.
So implementieren Sie die Mandantenfähigkeit:
Wichtig! Wenn sich die Mandantenfähigkeit im Setup-Modus befindet, sind Web-Schnittstellenänderungen für Service Provider-Administratoren aktiv. Dies bedeutet, dass auf Mandanten bezogene Objekte und Daten angezeigt und in der Web-Schnittstelle bearbeitet werden können. Einschränkungen der Mandantenfähigkeit werden jedoch nicht durchgesetzt, und andere Anwender (außer Service Provider-Administratoren) können Änderungen der Produktschnittstelle nicht sehen. Daher können Sie das Produkt weiterhin im Modus ohne Mandanten verwenden und sich auf die Mandantenfähigkeit vorbereiten.
Hinweis: Es empfiehlt sich, zuerst die Mandantenspalte in den Kontakten zu füllen und dann die Kontakte mit Mandanten zum Füllen der Mandantenspalte in den anderen Objekten zu verwenden.
Wichtig! Als erster Mandant muss der Service Provider-Mandant erstellt werden. Nachdem Sie den Service Provider-Mandanten erstellt haben, melden Sie sich bei CA Service Desk ab und dann als Mitglied des Service Provider wieder an. Eine einfache Möglichkeit für diese Anmeldung besteht darin, sich als der berechtigte Anwender anzumelden (z. B. ServiceDesk), weil dieser Anwender automatisch zum Service Provider-Mandanten gehört. Wenn Sie sich als ein anderer Kontakt anmelden möchten, weisen Sie den Kontakt dem Service Provider zunächst mit "pdm_settenant" zu.
Starten Sie nach Auswahl dieser Option die Services neu, und führen Sie die folgenden Schritte aus:
Wichtig! Wenn Daten ohne Mandanten in der Datenbank bleiben, können Sie das Erzwingen mehrerer Mandanten auf Warnen oder Zulassen setzen. Dadurch werden Aktualisierungen von mandantenabhängigen Tabellen mit null Mandanten ermöglicht. Dies verhindert den Verlust von Daten, falls ein Service Level Agreement (SLA) oder ein angehängtes Ereignis für ein Ticket ausgeführt wird, das noch nicht dahingehend aktualisiert wurde, dass es einen Mandanten enthält.
Hinweis: Sie können "pdm_settenant" selbst nach Aktivierung der Mandantenfähigkeit ausführen, einmal um die Vollständigkeit der Implementierung zu überwachen (mit der Option "-r"), und ggf. zur Massenaktualisierung des Mandanten.
Durch Mandantenfähigkeit wird sowohl die Zahl als auch die Komplexität der erforderlichen Datenaufteilungsbedingungen verringert, die daher vereinfacht werden können. Fertigen Sie vor dem Durchführen von Änderungen eine Sicherungskopie der Tabellen "Domain_Constraint" und "usp_role" an.
Viele Domänenbedingungen, die für einzelne Mandanten definiert wurden, sind nach der Aktivierung der Mandantenfähigkeit nicht länger erforderlich und können entfernt werden. Durch Entfernung dieser zusätzlichen Bedingungen wird die Abfrageleistung verbessert.
Führen Sie pdm_settenant -r aus, um zu überprüfen, ob Bedarf an zusätzlicher Mandantenbefüllung in mandantenabhängigen Tabellen besteht. Überprüfen Sie, ob Tabellen, in denen Mandanten optional sind, Mandanten hinzugefügt werden müssen (z. B. "Kategorie" und "Aktivitätsbenachrichtigung").
Am Standort können die vorherigen Vorgänge wieder aufgenommen werden, während Sie mit dem Füllen der Mandantenspalten fortfahren und ggf. Probleme korrigieren.
Hinweis: Wenn mandantenabhängige Tabellen in einem mandantenfähigen System fälschlicherweise Daten ohne Mandanten enthalten, wird eine Dropdownliste mit öffentlichen Daten eingeblendet und folgende Meldung angezeigt: "AHD05358 nn aktive xxx-Objekte ohne Mandant waren beim Start von Service Desk vorhanden."
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