CA SDM behandelt jede Einheit, wie zum Beispiel einen Kontakt oder ein Issue, als ein Objekt. Diese systemunabhängigen Objekte werden in majic-Dateien (.maj) und mod-Dateien (.mod) auf dem CA SDM-Server im folgenden Verzeichnis definiert:
/bopcfg/majic
Angepasste Objekte werden im folgenden Verzeichnis definiert:
/site/mods/majic
Bei Objekten handelt es sich im Prinzip um systemunabhängige Schichten um eine Datenbanktabelle.
Der Typ eines Objekts (auch als Factory bezeichnet) definiert das Objekt. So gehören beispielsweise Anfrageobjekte zum Typ "cr". Jeder Objekttyp wird durch die „OBJECT“-Erklärung in einer majic-Datei definiert.
Hinweis: Alle im Lieferumfang von CA SDM enthaltenen Objekte werden im Technischen Referenzhandbuch zu CA SDM aufgeführt.
Ein Objekt hat Attribute, bei denen es sich im Wesentlichen um Spalten in einer Datenbanktabelle handelt (nicht zu verwechseln mit XML-Attributen). Die Webservices bieten viele Methoden für den Abruf von Werten für Attribute. Für viele Methoden ist die Angabe von Attributen für das Festlegen oder Abrufen von Werten erforderlich. Sie müssen dabei den Attributnamen verwenden, der dem Objekt in der majic- oder mod-Datei für das Objekt zugewiesen ist. Dieser kann vom tatsächlichen Datenbanknamen abweichen. Von Client-Sites aus können zusätzliche Attribute als Anpassung hinzugefügt werden.
Hinweis: Eine Liste aller Attribute für die einzelnen Objekte finden Sie im Technischen Referenzhandbuch zu CA SDM.
Die Webservices identifizieren ein Objekt eindeutig anhand seiner Kennung, wobei es sich um einen Zeichenfolgenwert in der Form objektTyp:ID handelt. "objektTyp" ist hierbei der (Factory)-Name des Objekttyps, während "ID" ein eindeutiger Wert ist. Der ID-Wert entspricht dem des Attributs "id", das Bestandteil eines jeden CA SDM-Objekts ist. Da dieses Attribut praktisch immer im DBMS indiziert ist, eignet sich die Verwendung des ID-Teils der Objektkennung besonders für die Formulierung effizienter Abfragen. Dieser Wert wird unabhängig vom Objekttyp in jedem Objekt in dem Attribut „persistent_id“ gespeichert.
Hinweis: In Vorgängerversionen handelte es sich bei dem ID-Teil der Kennung stets um eine Zeichenfolge aus Ganzzahlen. In Unicenter Service Desk r11.0 und höher kann der ID-Teil auch die Zeichenfolgendarstellung einer UUID aus üblicherweise 32 Zeichen sein.
In der folgenden Tabelle werden die Objekt- und Factory-Namen der Einheiten angegeben, die UUIDs verwenden:
|
Objektname |
Factory-Name |
|---|---|
|
Kontakt |
cnt |
|
Asset |
nr |
|
Organisation |
org |
|
Standort |
loc |
|
Unternehmen/Anbieter |
ca_cmpny |
|
Modell |
mfrmod |
Kennungen sind eindeutig, d. h., die Kennung eines bestimmten Objekts behält auch über Datenbankmigrationen hinweg stets ihren Wert. Auf Clients lässt sich dies bei der Arbeit mit relativ statischen Objekten, wie z. B. mit Status oder Kontakttypen, vorteilhaft verwenden.
Objektkennungen stellen den Schlüssel zur erfolgreichen Verwendung der Webservices von CA SDM dar. Für viele Methoden, insbesondere solche zur Datenaktualisierung, sind Kennungen unerlässlich. Die meisten Methoden, die Objektdaten zurückgeben, schließen auch die Kennung des Objekts ein.
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