Dieses Kapitel enthält folgende Themen:
Einschränkungen beim Importieren von Abfragen
Importieren von Ausdrücken, die BS-Sicherheits- oder Verzeichnisabfragen enthalten
Importieren von Ausdrücken mit Hilfe von IN und NOT IN-Operatoren
Importieren von Ausdrücken ohne IN und NOT IN-Operatoren
Importieren von Ausdrücken ohne IN und NOT IN-Operatoren
Client Automation verwendet Unicenter Software Delivery 4.0-formatierte Abfragezeichenfolgen in folgenden Bereichen, um die Rückwärtskompatibilität zu unterstützen:
Der Befehl zum Erstellen von Computergruppen akzeptiert Unicenter Software Delivery 4.0-formatierte Abfragezeichenfolgen, um dynamische Gruppen zu erzeugen.
Beim Importieren von Software-Paketen mit in Unicenter Software Delivery 4.0 erstellten Prozedurvoraussetzungen werden formatierte Abfragezeichenfolgen akzeptiert.
Der Software-Packager von Client Automation verwendet Unicenter Software Delivery 4.0-formatierte Abfragezeichenfolgen, um Prozedurvoraussetzungen für die von ihm generierten Software-Pakete zu erstellen.
Hinweis: In allen oben genannten Bereichen werden aufgrund bestimmter Einschränkungen beim Abfrageimport benutzerdefinierte Abfragen im Abfrageuntersystem von Client Automation erstellt. Zusätzlich werden Abfragen, die mit Hilfe der Migrationstools von Version 4.0 zu Unicenter DSM r11.x migriert wurden, als benutzerdefinierte Abfragen importiert.
Software Delivery verwendet in gewissen Fällen Abfragen, um das Management von Assets zu automatisieren. Ab Unicenter DSM-Version 11 ersetzt ein neuer Abfragemechanismus, der für alle DSM-Komponenten gleich ist, das Abfrage-Subsystem der Version 4.0. Das neue SQL-basierte Abfrageverfahren bietet im Vergleich zum vorherigen codebasierten Evaluierungsverfahren Leistungsvorteile. Außerdem ersetzt ab Unicenter DSM r11 ein neuer Basis-Hardware-Inventar-Mechanismus, der für alle DSM-Komponenten gleich ist, das Inventarmodul von Unicenter Software Delivery 4.0. Dieses neue Basis-Hardware-Inventarmodul bietet genauere Inventardaten. Jedoch werden einige Attribute aus Unicenter Software Delivery 4.0 nicht vom Client Automation-Inventarmodul erfasst.
Diese Änderungen haben folgende bedeutende Auswirkungen auf Abfrageimporte:
Wenn Sie eine 4.0-formatierte Abfragezeichenfolge in Client Automation importieren, ist es nicht möglich, alle Abfrageattribute den entsprechenden Client Automation-Attributen zuzuordnen. Client Automation importiert ungültige Abfragen, bei denen leere Ausdrücke zur Information für den Benutzer als ungültig markiert sind. Sie müssen diese Abfragen bearbeiten, bevor Sie einen Importvorgang durchführen.
Das Abfrageuntersystem von Client Automation erkennt Computer und Benutzerprofile als einzelne Zieltypen für Abfragen. Dies bedeutet, dass eine Abfrage entweder eine Gruppe von Computern oder Benutzerprofilen, aber nicht beides, zurückgeben kann. In Version 4.0 wurden Computer und Benutzerprofile durch einen Zieltyp dargestellt, so dass eine Abfrage sowohl Computer als auch Benutzerprofile zurückgeben konnte. Wenn Sie eine 4.0-formatierte Abfragezeichenfolge in Client Automation importieren, bleibt die Möglichkeit, Computer und Benutzerprofile zurückzugeben, durch Erstellen einer benutzerdefinierten Abfrage erhalten. Bei benutzerdefinierten Abfragen handelt es sich um reine SQL-Anweisungen, die mit der Abfrageerstellungsfunktion des Abfrage-Designers nicht direkt kompatibel sind. Daher müssen, anstatt der Verwendung der Funktion "Argument einfügen", benutzerdefinierte Abfragen über die Funktion "SQL bearbeiten" des Abfrage-Designers geändert werden.
In Client Automation werden SQL-Platzhalter verwendet; der Operator LIKE ersetzt den Operator MATCH aus Unicenter Software Delivery 4.0, und alle anderen Platzhalterzeichen werden, sofern möglich, ihren SQL-Entsprechungen zugeordnet. Jedoch besitzen einige Platzhalterzeichen wie etwa "?", "+" und "|" keine SQL-Entsprechung; das Einstellen der Negation [^ ….] wird nicht unterstützt und führt zu einer ungültigen Abfrage.
Einige Attributwerte wurden in Client Automation geändert. In zahlreichen Fällen ist eine einfache Zuordnung möglich, um die alten Version 4.0-Werte in neue Werte zu konvertieren, die in den Abfragen für die neuen Werte eingebettet sind. In anderen Fällen ist dies nicht möglich, da die Anzahl der in Client Automation und in Version 4.0 verwendeten Werte nicht übereinstimmt; in einigen Fällen kann ein "=" oder "<>" verwendet werden, wobei LIKE und andere Platzhalter dem alphanumerischen Zeichen hinzugefügt werden. Hier erzeugen andere Operatoren als "=" oder "<>'" eine ungültige Abfrage.
Diese Einschränkung gilt insbesondere für die Zielattributgruppe mit Attributwerten wie "Machine" (Rechner), "Staging Server" (Staging-Server), "Domain" (Domäne) und "UserId" (Benutzer-ID), aber auch für die Namensattribute der Attributgruppen "SDAttr_OS2", "SDAttr_WinNT", "SDAttr_WinCE", "SDAttr_unix", "SDAttr_Win9X", "SDAttr_Netware" und "SDAttr_VMS".
Beim Attribut "Type" (in der Zielattributgruppe) mit den Werten "Machine" und "Staging Server" ist das Abfrageverhalten in Unicenter Software Delivery 4.0 und Client Automation unterschiedlich. Dies liegt daran, dass in Version 4.0 der Agent auf dem lokalen Server den Typ "Machine" hatte, während der Agent auf dem Domänen-Manager in Client Automation den Wert "Staging Server" hat.
In Unicenter Software Delivery 4.0 gibt eine Abfrage des Typs "Target.Type='Machine'" alle Agenten (keine Staging-Server) einschließlich des Agenten des lokalen Servers zurück. Wenn diese Abfrage in Client Automation importiert wird, gibt sie nur eigenständige Agenten zurück (Agenten, die über keinen Scalability-Server oder Domänen-Manager auf demselben Rechner verfügen).
In Unicenter Software Delivery 4.0 gibt eine Abfrage des Typs "Target.Type='Staging Server'" alle Staging-Server zurück. Wenn diese Abfrage in Client Automation importiert wird, gibt sie auch den Domänen-Manager zurück, da sein Agent als Staging-Server betrachtet wird.
Wenn Sie eine im Format der Unicenter Software Delivery-Version 4.0 formatierte Abfragezeichenfolge importieren, die die NT-Gruppenquelle oder die Verzeichnisquelle enthält, werden den URI-Zeichenfolgen Autoritäten hinzugefügt. Sie sind Computernamen für die lokalen Berechtigungen, die mit der NT-Gruppe und den mit dem Verzeichnis verwendeten Verzeichnisautoritäten verknüpft sind. Diese Autoritäten können in der neuen Umgebung inkorrekt sein, in der Sie den Manager verwenden. In diesem Fall können Sie die Abfrage nach dem Importieren bearbeiten und den Namen der Autorität ändern.
Öffnen Sie zum Ändern des Autoritätsnamens das Eigenschaften-Dialogfeld der Abfrage, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das SQL-Fragment und wählen Sie die Option "SQL bearbeiten". Ersetzen Sie den Namen der Autorität durch den richtigen Namen.
Die IN/NOT IN-Operationen der Unicenter Software Delivery-Version 4.0 beinhalten die Verwendung eines "Plugins" zur Bereitstellung eines Satzes von Werten anstatt des einzelnen Literals, das für die anderen Operationen verwendet wird. Die Unicenter Software Delivery-Version 4.0 Plugin-Quellen und ihre entsprechenden Funktionen in Client Automation sind wie folgt:
Die SDGroup Funktionalität "Plugin" wird von Client Automation-Standard-Abfragen bereitgestellt, die Computergruppendefinitionen verwenden.
NTGroup wird mit Hilfe der Directory Services-Funktion von Client Automation-Abfragen implementiert. Die zulässige Attributgruppe ist "Target", und die zulässigen Attribute in der Gruppe sind "User" und "UserId".
Die zulässige Attributgruppe für IN/NOT IN-Prüfungen auf Sätze, die von Directory Services-Abfragen generiert wurden, ist "Ziel", und die zulässigen Attribute in dieser Gruppe sind "Benutzer", "Benutzer-ID", "Name", "Server" und "Computer".
Die zulässige Attributgruppe für IN/NOT IN-Prüfungen auf Sätze, die mit der Abfrageintegration in Asset Management der Unicenter Software Delivery-Version 4.0 generiert wurden, ist "Ziel", und die zulässigen Attribute in dieser Gruppe sind "Benutzer", "Benutzer-ID", "Name", "Server" und "Computer".
Die folgende Tabelle listet die unterstützten und nicht unterstützten Attribute in jeder Attributgruppe auf, die keine Ausdrücke enthalten, die IN/NOT IN-Operatoren verwenden. Die nicht unterstützten Attribute werden nicht erfolgreich importiert:
|
Copyright © 2014 CA Technologies.
Alle Rechte vorbehalten.
|
|