Die automatische Aufzeichnung der Referenzinstallation auf dem Paketcomputer mit den Standardeinstellungen erfüllt in den meisten Fällen sämtliche Anforderungen. Bei diesem "automatischen" Packen werden alle Änderungen in der Registrierung und im Dateisystem überwacht. Die Voreinstellungen nach der Installation des Packagers sind für die meisten Aufzeichnungstasks geeignet.
Passen Sie in den folgenden Fällen die Einstellungen auf die Umgebung einer bestimmten Aufzeichnung an.
Je größer der Datenumfang im Referenzsystem ist, desto länger dauert es, den Inhalt auf Änderungen zu überprüfen. Aus diesem Grund ist es manchmal sinnvoll, bestimmte Laufwerke von der Prüfung auszuschließen. Dazu gehören vor allem lokale Laufwerke, die bei der Installation nicht verwendet werden, und Netzlaufwerke.
Dateien und Registrierungseinträge werden auf Computern zur Laufzeit ständig geändert, ohne dass sich dies auf Softwareinstallationen auswirkt. Zu solchen Änderungen gehören Aktualisierungen der Auslagerungsdatei und temporär gespeicherter Internetdateien. Standardmäßig werden diese Änderungen nicht aufgezeichnet. Eine Liste der ausgeschlossenen Dateien wird im Packager gespeichert. Sie können sie bei Bedarf erweitern.
Die Liste ausgeschlossener Dateien wird automatisch um Dateien erweitert, die geändert werden, ohne dass eine Referenzinstallation stattfindet. Die meisten dieser Dateien sind Protokolldateien. Nachdem der Packager zum ersten Mal gestartet und die Sicherungsdateien erstellt wurden, empfehlen wir, dass Sie den Packager beenden und Ihren Rechner neu starten, damit die meisten dieser Dateien erkannt werden.
Im Allgemeinen sollten Verzeichnisse, in denen temporäre Dateien erstellt werden (z. B. "c:\temp"), nicht aufgezeichnet werden.
Um die Konsistenz des Referenzsystems zu gewährleisten, werden die Systemdateien gesichert, beispielsweise wenn ein Produkt eine andere Version einer DLL-Datei (DLL = Dynamic Link Library) installiert. Wenn das zu erstellende Produkt installiert wird, wird die ursprüngliche DLL-Datei überschrieben. Nach Abschluss des Paketprozesses wird sie wiederhergestellt. Andernfalls sind die am Referenzsystem ausgeführten Änderungen dauerhaft. Standardmäßig sichert Packager für Windows das gesamte Windows-Verzeichnis.
Dieses Verhalten kann deaktiviert werden, wenn der Packager in Verbindung mit einem virtuellen Computer verwendet wird. In diesem Fall kann das Packager-System wiederhergestellt werden, indem ein Snapshot des virtuellen Computers geladen wird.
Allgemein gilt: Wenn ein Produkt, das erstellt wird, die vorhandenen ASCII-Dateien auf dem Paketcomputer teilweise ändert, müssen nur diese Teiländerungen bei der Verteilung und Installation des Produktpakets auf dem Zielcomputer reproduziert werden.
Diese ASCII-Dateien müssen angegeben werden, damit das Referenzsystem sie gesondert verarbeitet. Andernfalls wird die gesamte ASCII-Datei zur Paketversion hinzugefügt. In diesem Fall wird die gleichnamige Datei auf dem Zielcomputer überschrieben.
Alle INI-Dateien werden auf Teiländerungen überprüft.
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