Vorheriges Thema: Konventionen für Patch-PaketeNächstes Thema: Komponenten von PIF-Produkten


Virtuelle Paket- und Aliasnamen

Sie können innerhalb eines PIF-Produkts, beispielsweise "PROD1", Aliasnamen anderer PIF- oder RPM-Pakete (virtuelle Pakete) angeben, deren Funktionen oder Dienste durch das Produkt "PROD1" abgedeckt sind. Die Aliasnamen können beispielsweise den früheren Namen von "PROD1" (sofern es umbenannt wurde) oder die Namen der Pakete enthalten, die in "PROD1" zusammengeführt wurden.

Durch die Verwendung von Aliasnamen können die Namen von physischen Paketen und von logischen Diensten unterschieden werden. Auf diese Weise können Sie Pakete umbenennen, ohne dass Abhängigkeitsinformationen verloren gehen.

Während der Installation von "PROD1" evaluiert die Abhängigkeitsprüfung die Liste der Aliasnamen und löst Abhängigkeiten von diesen Paketen auf. Auf diese Weise verhindert der Installer, dass ein Dienst oder Paket vom System entfernt wird, wenn ein Produkt diesen Dienst oder den durch das Paket bereitgestellten Dienst noch benötigt.

Die Aliasnamen geben Sie im Abschnitt "@PRODUCT" der Prototypdatei mit Hilfe des Schlüsselwortes "#vname" oder auf der Registerkarte "Erweitert" der Packager-GUI an.

Beispiel:

Der Internationalisierungsdienst wird von drei verschiedenen Produktpaketen bereitgestellt: "CAWIN", "ca-cs-cawin" und "CAI18N". Wenn Sie innerhalb jedes der drei Pakete den Aliasnamen "CAWIN" definieren, wird keines dieser Pakete vom System gelöscht, solange Produkte vorhanden sind, die den Internationalisierungsdienst "CAWIN" benötigen.