Ein mittelgroßer Lebensmittelhersteller beschäftigt einige hundert Mitarbeiter in vier großen Niederlassungen in Nordamerika. Drei dieser Niederlassungen befinden sich in den Vereinigten Staaten (Boston, New York und Portland, Oregon), eine im kanadischen Vancouver. In jeder Niederlassung arbeiten 75 bis 100 Mitarbeiter. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine kleinere Niederlassung in Austin, Texas, die vor kurzem übernommen wurde. In der Außenstelle in Austin arbeiten etwa 20 bis 30 Personen.
Die Hauptniederlassung, die gleichzeitig Unternehmenszentrale ist, befindet sich in New York. Hier befindet sich der Enterprise-Manager, was die zentrale Verwaltung aller Geschäftsaspekte und die Überwachung aller Niederlassungen ermöglicht.
Die vier Niederlassungen befinden sich in zwei geographischen Regionen. Die Niederlassungen in Boston und New York liegen im Nordosten von Amerika, während sich die Niederlassungen in Portland und Vancouver im Nordwesten befinden. Aus diesem Grund entschied man sich, in jeder Region einen Scalability-Server und einen Domänen-Manager aufzustellen. Die zwei Scalability-Server und Domänen-Manager verwalten die täglich anfallenden Aufgaben der jeweiligen Filialen.
Jede Region hat einen eigenen Domänenadministrator, der den Asset Management-Agenten auf den Computern im Netzwerk bereitstellt, Sicherheitsprofile erstellt und festlegt, wer den DSM-Explorer wozu verwenden darf. Weiterhin überwacht er die effektive Nutzung der IT-Assets. Der Administrator ist außerdem für die Fehlerbehebung von Problemen bei der Verwendung des DSM-Explorers auf dem lokalen Domänen-Manager zuständig.
Der Administrator und alle anderen Benutzer mit entsprechenden Rechten können für die Geschäftsanforderungen die folgenden Asset Management-spezifischen Konfigurationen vornehmen:
Dann bleibt nur noch die Frage, was mit Austin geschieht? Die Niederlassung befindet sich in keiner der beiden Regionen. Sollen diese Mitarbeiter den Scalability-Server an der Westküste oder an der Ostküste verwenden? Oder braucht Austin einen eigenen Scalability-Server, Domänen-Manager, und Domänen-Administrator?
Der ausschlaggebende Faktor ist die Anzahl der Benutzer, die eine Verbindung zum Scalability-Server herstellen. Da in der Niederlassung in Austin nur etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist wahrscheinlich kein eigener Scalability-Server erforderlich. Stattdessen können die Mitarbeiter in Austin ihre Daten an den Scalability-Server senden, der die wenigsten Benutzer aufweist.
Falls die Anforderungen der Mitarbeiter zunehmen, kann ein weiterer Scalability-Server hinzugefügt werden, entweder in Austin oder in einer der beiden Hauptregionen. Da Client Automation vollständig skalierbar ist, können zusätzliche Scalability-Server und Domänen-Manager nach Bedarf hinzugefügt werden. Die mehrschichtige skalierbare Architektur von Client Automation ist für Unternehmen aller Größen geeignet. Die Architektur ist robust, da alle Ressourceninventardaten an allen Domänen-Managerstandorten verwaltet werden.
Die gesamte Architektur wird vom Enterprise-Manager gesteuert, der die Daten repliziert, die an die und von den Domänen-Managern gesendet werden. Er kann Jobs und Richtlinien senden, die auf allen Computern in der Domäne ausgeführt werden müssen.
Die folgende Grafik beschreibt, wie die Asset Management-Architektur bei dem genannten Lebensmittelhersteller implementiert werden kann:

Hinweis: Detaillierte Informationen über die Implementierung von Asset Management finden Sie im Implementierungshandbuch.
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