Vorheriges Thema: BefehlsjobNächstes Thema: Job für externes Hilfsprogramm


Synchronisierungsjob

Verwenden Sie Verzeichnissynchronisierungsjobs, um zwei Verzeichnisse auf einer Ressource zu synchronisieren. Bei der Synchronisierung wird der Inhalt des Zielverzeichnisses mit dem des Quellverzeichnisses verglichen und dafür gesorgt, dass der Inhalt des Zielverzeichnisses identisch mit dem des Quellverzeichnisses wird.

Hinweis: Dieser Job kann nur mit den Computer-Assets verknüpft werden und ist nur für Windows-Agenten anwendbar.

Geben Sie in Schritt 3 des Assistenten für "Neuer Job" die Verzeichnisse an:

Source

Gibt das Verzeichnis an, mit dem das Zielverzeichnis verglichen werden soll (das Original).

Ziel

Gibt das Verzeichnis an, das auf Unterschiede zum Quellverzeichnis verglichen werden soll (die Kopie).

Hinweis: Die Verwendung von UNC-Pfaden wird unterstützt. Syntax: \\Server-Name\Freigabename

Geben Sie in Schritt 4 des Assistenten für "Neuer Job" Folgendes an:

Beispiel: Druckerdatei-Synchronisierung

Dies ist ein Beispiel für die Aktualisierung der Druckerdateien des Benutzers, die sich auf der lokalen Festplatte des Benutzers befinden. Zur Vereinfachung werden die aktuellsten Druckerdateien nur im Verzeichnis N:\DRUCKER abgelegt. Sie können dann die Verzeichnissynchronisierung nutzen, um die Verzeichnisse "C:\WINDOWS\DRUCKER" und "N:\DRUCKER" zu synchronisieren. Die Druckerdateien auf der Festplatte werden jetzt mit den Druckerdateien im Netzwerklaufwerk N: abgeglichen. Das Verzeichnis wird danach bei jeder Anmeldung des Computers am Netzwerk überprüft.

Quelle: N:\ DRUCKER
Ziel: C:\WINDOWS\DRUCKER
Aktivierte Optionen: Unterverzeichnisse einschließen; unbekannte Dateien löschen; Dateiattribute beim Vergleich ignorieren; Dateiattribute beim Kopieren ignorieren.

Beispiel: Dateiaktualisierung für Notebooks

Wenn zu Ihrem Netzwerk Notebooks gehören, können Sie ein Unterverzeichnis auf der Festplatte des Notebooks mit einem persönlichen Netzlaufwerk auf dem Server synchronisieren. Dies ermöglicht die automatische Übertragung der offline erstellten Dateien des Notebooks auf das Netzwerk.

Der Verzeichnissynchronisierungsjob gewährleistet absolute Datengleichheit der beiden Verzeichnisse. Er gewährleistet außerdem, dass die Attribute gleich sind. Dateien auf dem Ziel, die sich nicht auf der Quelle befinden, werden gelöscht, wenn dies so angegeben wird. Verzeichnisse, die auf dem Ziel nicht gefunden werden, werden erstellt.

Es ist auch möglich festzulegen, dass nicht alle Dateien und Unterverzeichnisse in einem Verzeichnis automatisch synchronisiert werden. (In einem Agent-Softwareverzeichnis ist es z. B. nicht sinnvoll, dass die Dateien "PROTOCOL.INI" und die HOST-Dateien im gesamten Netzwerk identisch sind.) In diesem Fall müssen Sie Dateien und Verzeichnisse festlegen, die von der Synchronisierung ausgeschlossen werden sollen.

Beispiel: Dateiausschluss

Nachfolgend ein Beispiel dafür, wie Sie Dateien von der Synchronisierung ausschließen können. Angenommen, dass lokale Verzeichnis "C:\PW" wird mit einem Standard-Netzwerkverzeichnis "F:\PWDEFAUL" synchronisiert. Als Systemverwalter wissen Sie, dass die Datei "PROTOCOL.ini" und alle TPL-Dateien dieses Verzeichnisses von der Synchronisierung ausgeschlossen werden müssen, weil diese Dateien computerspezifische eindeutige Werte enthalten. (ausgeschlossen ist auch das Verzeichnis "BAK").

Quelle: F:\PWDEFAUL
Ziel: C:\PW
Aktivierte Optionen: Unterverzeichnisse einschließen; Unbekannte Dateien löschen.
Festgelegt: Dateien, die nicht synchronisiert werden sollen: *.TPL, PROTOCOL.INI, (DIR) BAK