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Beispiel: Netzwerkarchitekturen

Die einfachste CA User Activity Reporting Module-Architektur ist ein System mit einem Server, in dem ein CA User Activity Reporting Module-Server alle Rollen übernimmt:

Diese Konfiguration eignet sich für Systeme wie etwa Testsysteme mit geringem Ereignisvolumen und wenigen geplanten Berichten.

In einem System mit einem Server übernimmt der installierte Server alle Rollen.

Auf diese einfachste Architektur folgt ein System mit mehreren Servern, in dem der erste installierte CA User Activity Reporting Module-Server die meisten Rollen übernimmt:

Diese Architektur eignet sich für ein Netzwerk mit mittlerem Ereignisvolumen. Die Pfeile zeigen an, dass über die Verwaltungsfunktionen des Verwaltungs-/Berichtsservers die für alle Server geltenden globalen Einstellungen verwaltet werden. Sobald mehrere Quellserver vorhanden sind, wird diese Architektur "Hub-and-Spoke" genannt.

Die Erfassung und Verfeinerung der Ereignisprotokolle wird von eigens dafür eingerichteten Servern übernommen. Diese Server werden als (agentenlose) Quellserver für Protokolldateien bezeichnet.

In einem großen Netzwerk mit hohem Ereignisvolumen, vielen komplexen geplanten Berichten und Alarmen und fortwährender individueller Anpassung können ein oder mehrere CA User Activity Reporting Module-Server spezifische Rollen übernehmen:

Hinweis: Ein Remote-Server, bei dem es sich nicht um einen CA User Activity Reporting Module-Server handelt, wird für die Speicherung archivierter Ereignisprotokolldatenbanken eingerichtet.

Dieses Setup ist ideal für große Netzwerke. Die Pfeile zeigen an, dass der Verwaltungsserver die für alle Server geltenden globalen Einstellungen verwaltet.

Diagramm zur ELM-Architektur mit mehreren Servern