ca_restore - Datenbankoptionen für SQL Server

Der ca_restore-Befehl umfasst folgende Datenbankoptionen für SQL Server:

ca_restore -source -tape -session [-group] [-tapesessionpw] 
-dest [<Hostname>] [-username <Benutzername> -password <Kennwort>]
-database SQL <Instanzname> [Optionen für SQL Server Agent]
Optionen für SQL Server Agent:
[[-sql_filegroup <Dateigruppenname>[[-partial_restore] | [[-sql_file <Dateiname>]...[-sql_file <Dateiname>]]]] | [-autorepair_online] | [-autorepair_offline]][-force_replace_exist]

[-sql_stopat [-time <Zeitstempel>|-at_mark <Name der Markierung> [-after <Zeitstempel>]|-before _mark <Name der Markierung> [-after <Zeitstempel>]]]

[-sql_db_op | -sql_db_noop | -sql_db_readonly [<undo_filename>]]

[-sql_dbcc <-sql_after|-sql_before> [-physical_only] [-no_indexes]]

[-sql_restrict_access]
[-sql_keep_replication]

[-sql_move_rule [[db]|[fg <Dateigruppenname>][[-drive <Laufwerksname>]|[-path <Pfad>]]...]]

[-sql_move_rule [file <Dateigruppenname> <Dateiname> [[[-drive <Laufwerksname>]|[-path <Pfadname>]|[-name <Dateiname>]]…|[-location <Zielspeicherort>]]]]

[-sql_move_rule [sql_transactionlog [[-drive <Laufwerksname>]|[-path <Pfadname>]]…]]

[-sql_move_rule [sql_transactionlog <Protokolldateiname> [[[-drive <Laufwerksname>]|[-path <Pfadname>]|[-name <Dateiname>]]...|[-location <Zielspeicherort>]]]]

[-sql_auto_off]
[-sql_forcenp]
[-sql_continue_after_checksum_failed]

Hinweis: Die Datenbankoptionen für ca_restore werden im Kapitel "Datenbankoptionen" gesondert erläutert. Sie können über die Befehlszeilenschnittstelle angezeigt werden, indem der folgende Befehl eingegeben wird: ca_backup allusage.


-sql_filegroup <Dateigruppenname>

Gibt die wiederherzustellenden Dateigruppen in der Sitzung an.

-sql_file <Dateiname>

Gibt die wiederherzustellenden Dateien in der Sitzung an.

-partial_restore

Mit dieser Option können Sie eine Teilwiederherstellung durchführen.

-autorepair_online

Legt fest, dass beschädigte Seiten in den Datendateien automatisch repariert werden, und belässt die Datenbank im Status "online".

Hinweis: Gilt nur für SQL2005.

-autorepair_offline

Legt fest, dass beschädigte Seiten in den Datendateien automatisch repariert werden, und belässt die Datenbank im Status "offline".

Hinweis: Gilt nur für SQL2005.

-force_replace_exist

Legt fest, dass eine Wiederherstellung der vorhandenen Dateien erzwungen wird.

-sql_stopat

Legt fest, dass die Datenbank in einem Zustand wiederhergestellt wird, in dem sie bei einem bestimmten Ereignis (Zeit oder Markierung) war.

-time <Zeitstempel>

Legt fest, dass die Datenbank in dem Zustand wiederhergestellt wird, in dem sie sich zu dem angegebenen Datum und zu der Uhrzeit befand. Microsoft SQL Server stellt den Datensatz in allen Transaktionsprotokollsicherungen wieder her, in denen Start- und Endzeitpunkt der Sicherung enthalten sind. Anschließend durchsucht das Programm den Datensatz nach der angegebenen Zeit.

Dies ist die Standardeinstellung.

-at_mark <Name der Markierung>

Legt fest, dass die Wiederherstellung bei der angegebenen Markierung gestoppt wird. Diese Option stellt die Datenbank bis zur angegebenen Markierung wieder her, einschließlich der Transaktion, die die Markierung enthält. Wenn Sie die Option "-after" nicht mit einbeziehen, endet die Wiederherstellung an der ersten Markierung mit dem angegebenen Namen. Wenn Sie die Option "-after" mit einbeziehen, endet die Wiederherstellung bei der ersten Markierung mit dem angegebenen Namen genau zu dem angegebenen Zeitpunkt oder danach.

Die Namen der Markierungen gelten für Protokollmarkierungen, die für Transaktionsprotokolle spezifisch sind. Sie gelten nicht für die Wiederherstellung von Dateien/Dateigruppen.

-before _mark <Name der Markierung>

Legt fest, dass die Wiederherstellung vor der Markierung gestoppt wird. Diese Option stellt die Datenbank bis zur angegebenen Markierung wieder her, schließt jedoch nicht die Transaktion ein, die die Markierung enthält. Wenn Sie die Option "-after" nicht mit einbeziehen, endet die Wiederherstellung an der ersten Markierung mit dem angegebenen Namen. Wenn Sie die Option "-after" mit einbeziehen, endet die Wiederherstellung bei der ersten Markierung mit dem angegebenen Namen genau zu dem angegebenen Zeitpunkt oder danach.

Die Namen der Markierungen gelten für Protokollmarkierungen, die für Transaktionsprotokolle spezifisch sind. Sie gelten nicht für die Wiederherstellung von Dateien/Dateigruppen.

-after <Zeitstempel>

Legt fest, dass die Wiederherstellung nach der angegebenen Datums- und Uhrzeitmarkierung beendet wird. Die Wiederherstellung endet nur an der angegebenen Markierung, wenn der Zeitstempel für die Markierung älter als die angegebene Uhrzeit ist.

Verwenden Sie diese Option mit "-at_mark" oder "-before_mark".

-sql_db_op

Legt fest, dass die Datenbank betriebsbereit gehalten wird und keine weiteren Transaktionsprotokolle wiederhergestellt können werden. Mit dieser Option wird der Wiederherstellungsvorgang angewiesen, alle nicht festgeschriebenen Transaktionen rückgängig zu machen. Nach dem Wiederherstellungsvorgang ist die Datenbank einsatzbereit, und es können weitere Wiederherstellungen erfolgen.

-sql_db_noop

Legt fest, dass die Datenbank in nicht betriebsbereitem Zustand belassen wird, aber weitere Transaktionsprotokolle wiederhergestellt werden können: Diese Option weist den Wiederherstellungsvorgang an, die nicht festgeschriebenen Transaktionen nicht rückgängig zu machen. Sie müssen entweder diese Option oder die Option "Datenbank schreibgeschützt" auswählen, um eine weitere Änderungssicherung oder ein weiteres Transaktionsprotokoll anzuwenden.

-sql_db_readonly [<undo_Dateiname>]

Legt fest, dass die Datenbank im schreibgeschützten Modus verbleibt und weitere Transaktionsprotokolle wiederhergestellt werden können.

Undo-Dateinamen sind für Wiederherstellungen, die die Datenbank im schreibgeschützten Modus belassen.

-sql_dbcc

Mit dieser Option können Sie eine Datenbankkonsistenzprüfung durchführen.

sql_after

Mit dieser Option wird festgelegt, dass nach dem Wiederherstellen der Datenbank eine Datenbankkonsistenzprüfung durchgeführt wird.

sql_before

Mit dieser Option wird festgelegt, dass vor dem Wiederherstellen der Datenbank eine Datenbankkonsistenzprüfung durchgeführt wird.

-physical_only

Mit dieser Option können Sie festlegen, dass nur die physische Konsistenz der Datenbank überprüft wird, um die strukturelle Integrität aller Objekte in der Datenbank zu prüfen.

-no_indexes

Mit dieser Option wird die Konsistenzprüfung für die Datenbank ohne Überprüfung der Indizes für benutzerdefinierte Tabellen ausgeführt.

-sql_restrict_access

Diese Option schränkt den Zugriff für die kürzlich wiederhergestellte Datenbank auf Mitglieder von "db_owner", "dbcreator" oder "sysadmin"-Rollen ein.

-sql_keep_replication

Legt fest, dass die Replikationseinstellungen beibehalten werden, wenn eine öffentliche Datenbank auf einem anderen Server als dem, auf dem sie erstellt wurde, wiederhergestellt wird.

-sql_move_rule

Legt fest, dass die Datenbank verschoben wird.

sql_move_rule [db]

Legt fest, dass die Verschiebungsregeln auf die gesamte Datenbank angewandt werden.

-sql_move_rule [fg <Dateigruppenname>]

Legt fest, dass die Verschiebungsregeln auf die Dateien in der angegebenen Dateigruppe angewandt werden.

-sql_move_rule [file <Dateigruppenname> <Dateiname>]

Legt fest, dass die Verschiebungsregeln auf die angegebene Datei angewandt werden.

-sql_transactionlog [<Protokolldateiname>]

Legt fest, dass die Verschiebungsregeln auf die Transaktionsprotokoll-Dateigruppe angewandt werden. Wenn der <Protokolldateiname> angegeben ist, werden die Verschiebungsregeln auf diese Protokolldatei angewandt.

-drive <Laufwerksname>

Legt das Ziellaufwerk für die verschobenen Dateien fest.

-path <Pfadname>

Legt den Zielpfad für die verschobenen Dateien fest, z. B.

sqlserver\restoreddata.
-name <Dateiname>

Gibt den Zieldateinamen für die verschobene Datei an.

-location <Zielspeicherort>

Gibt den Zielspeicherort für die verschobene Datei an. Der Wert für den Parameter <Zielspeicherort> muss den Laufwerksnamen, Pfadnamen und Dateinamen enthalten, z. B.:

c:\sqlserver\restoreddata\log.ldf.
-sql_auto_off

Mit dieser Option schalten Sie die automatische Auswahl von Sitzungsabhängigkeiten ab und lassen die manuelle Auswahl der Wiederherstellungsoptionen zu.

Mit der Option für die automatische Auswahl wird Folgendes automatisch ausgewählt:

Die Option "Automatische Auswahl" wird standardmäßig für jeden Wiederherstellungsjob verwendet.

-sql_forcenp

Mit dieser Option legen Sie die Verwendung des Named Pipes-Protokolls fest.

Hinweis: Gilt ausschließlich für SQL 2000 und frühere Versionen.

[-sql_continue_after_checksum_failed]

Legt fest, dass der Wiederherstellungsjob nach einem Prüfsummenfehler fortgesetzt wird.

Hinweis: Gilt nur für SQL2005.

Weitere Informationen:

ca_restore - Datenbankoptionen

ca_restore - Beispiele