Der ca_backup-Befehl unterstützt die folgenden Datenbankoptionen für Oracle RMAN:
-use_rmancat
[-rman_catdbname <RMAN-Katalogbenutzer>] [-rman_catuser <RMAN-Katalogbenutzer>] [-rman_catpassword <RMAN-Katalogkennwort>] -bkincremental [-rman_incrementallevel <bkincremental> [-cumulative] [-bkrecoveryarea] [-oracle_offline] [-oracle_purgelog] [-rman_numberofchannels <RMAN_Anzahl_der_Kanäle>] [-rman_archlogsel al_all | al_pattern -rman_alpattern <RMAN_Archivprotokollmuster> | al_time [-rman_alfromtime <RMAN_Archivprotokolle_ab>] [rman_aluntiltime <RMAN_Archivprotokolle_bis>] | al_scn [-rman_alfromscn <RMAN_Archivprotokolle_von_SCN>] [-rman_aluntilscn <RMAN_Archivprotokolle_bis_SCN>] | al_logseq [-rman_alfromlogseq <RMAN_Archivprotokolle_ab_Protokollfolgenummer>] [rman_aluntillogseq <RMAN_Archivprotokolle_bis_Protokollfolgenummer>] [-rman_althread <RMAN_Archivprotokoll-Thread>]] [-rman_bakpieceprefix <RMAN_Sicherungsformatpräfix>] [-rman_bakpiecesuffix <RMAN_Sicherungsformatsuffix>] [-rman_bakpiecesize <RMAN_Sicherungsgröße>] [-rman_baksetsize <RMAN_Sicherungssatzgröße>] [-rman_blocksize <RMAN_Blockgröße>] [-rman_readrate <RMAN_Lesegeschwindigkeit>] [-rman_maxopenfile <RMAN_maximale_Anzahl_zu_öffnender_Dateien>] [-rman_numcopies <RMAN_Anzahl_der_Kopien>] [-rman_numfilesperbakset <RMAN_Anzahl_der_Dateien_pro_Sicherungssatz>] [-rman_baktag <RMAN_Sicherungs-Tag>] [-rman_script <RMAN_Skript>]
Hinweis: Die Datenbankoptionen für ca_backup werden im Kapitel "Datenbankoptionen" gesondert erläutert. Sie können über die Befehlszeilenschnittstelle angezeigt werden, indem der folgende Befehl eingegeben wird: ca_backup allusage.
Hinweis: Wenn Sie die CA ARCserve Backup-CLI (Befehlszeilenschnittstelle) verwenden, um ein Oracle-Objekt mit einem DBCS (Doppel-Byte-Zeichensatz) oder MBCS (Multi-Byte-Zeichensatz) im Namen zu sichern oder wiederherzustellen, müssen Sie sicherstellen, dass für den CA ARCserve Backup-Server und den Agenten dieselbe Sprache eingestellt ist.
Katalog verwenden (empfohlen): Gibt an, ob für den Vorgang ein RMAN-Katalog verwendet werden soll oder nicht. Es wird immer empfohlen, einen Katalog zu verwenden, da RMAN die Datenbankkontrolldatei verwendet, wenn kein Katalog verwendet werden soll. Geht die Kontrolldatei verloren, führt RMAN kein Restore der Datenbank durch.
Standardeinstellung: Aktiviert
Dieser Wechsel wird verwendet, um den Katalogdatenbanknamen einzuschließen, wenn Sie versuchen, einen "ca_backup"-Job mithilfe von Oracle-RMAN mit einer Recovery-Katalogdatenbank auszuführen.
Standardeinstellung: Leer
Name des Oracle-Benutzers, dem der RMAN-Katalog gehört.
Kennwort des Benutzers, dem der RMAN-Katalog gehört.
Dies ist der alternative Wert der Option "Vollständige Sicherung". Diese Option legt fest, dass RMAN nur Datenblöcke senden soll, die abhängig von den Einstellungen für "Zuwachsebene" und "Kumulativ" seit der letzten Sicherung nicht gesichert wurden. Es handelt sich hierbei um ein Optionsfeld im Sicherungs-Manager, das standardmäßig nicht ausgewählt ist. "Zuwachssicherung" kann nicht zusammen mit "Vollständige Sicherung" ausgewählt werden. Diese Option kann nicht verwendet werden, wenn es sich beim zu sichernden Oracle-Objekt um die Kontrolldatei oder die archivierten Protokolle handelt.
Verwenden Sie diese Option, um die Ebene für die durchzuführende Zuwachssicherung festzulegen. RMAN sichert nur die Datenblöcke, die nach der letzten Zuwachssicherung der angegebenen oder einer niedrigeren Ebene geändert wurden. Für Oracle8, 8i und 9i sind in diesem Feld die Werte 0 bis 4 zulässig. Für Oracle10g sind nur die Ebenen 0 und 1 zulässig. Der Benutzer kann in dieses Feld nur Daten eingeben, wenn die Option "Zuwachssicherung" ausgewählt wurde.
Standardeinstellung: 0 (vollständige Sicherung)
Diese Option gibt an, dass RMAN Datenblöcke sendet, die seit der letzten Zuwachssicherung der Ebene n-1 oder niedriger verwendet wurden. Dies wird durch ein Kontrollkästchen im Sicherungs-Manager dargestellt.
Standardeinstellung: Deaktiviert
Mit diesem Schalter können Sie festlegen, dass der Wiederherstellungsbereich von Oracle in die Liste der zu sichernden Objekte aufgenommen wird. Dies gilt nur für Oracle 10g und neuer.
Standardeinstellung: Deaktiviert
Speziell zum Sichern von Oracle-Datenbanken. Sichern Sie die Oracle-Datenbank im Offline-Modus (keine Tablespace-Sicherung).
Speziell zum Sichern von Oracle-Datenbanken. Entfernen Sie das Protokoll, nachdem es gesichert wurde.
Mit dieser Option legen Sie fest, wie viele Kanäle von RMAN für die Durchführung der Sicherung zugeordnet werden sollen. RMAN übergibt Jobs parallel, einen Job für jeden Kanal.
Standardeinstellung: 1 Kanal
Die Option "Auswahl der aktivierten Protokolle" in diesem Fensterbereich ermöglicht dem Benutzer die Auswahl der archivierten Protokolle, die gesichert werden sollen. Hierbei wird davon ausgegangen, dass das Objekt "archivierte Protokolle" im Fensterbereich "Quelle" der grafischen Benutzeroberfläche des Sicherungs-Managers eingeschlossen wurde. Die Auswahl wird durch Optionsfelder dargestellt. "Alle" deutet darauf hin, dass alle archivierten Protokolle gesichert werden.
Standardeinstellung: Alle
Verwendetes Zeichenfolgenmuster zur Auswahl der archivierten Protokolle anhand ihrer Namen.
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass die zu sichernden archivierten Protokolle anhand der Zeit ausgewählt werden, zu der sie erstellt wurden. Dieses Feld bestimmt die zeitliche Untergrenze für die Auswahl der archivierten Protokolle. Nur archivierte Protokolle, die nach diesem Zeitpunkt erstellt wurden, werden gesichert.
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass die zu sichernden archivierten Protokolle anhand der Zeit ausgewählt werden, zu der sie erstellt wurden. Dieses Feld bestimmt die zeitliche Obergrenze für die Auswahl der archivierten Protokolle. Nur archivierte Protokolle, die vor diesem Zeitpunkt erstellt wurden, werden gesichert.
Mit dieser Option können Sie angeben, dass der Bereich der zu sichernden, archivierten Protokolle nicht vom Zeitpunkt, sondern von der SCN (System Change Number) bestimmt wird. Dieses Feld bestimmt die SCN-Untergrenze für die Auswahl der archivierten Protokolle. Es kann leer bleiben, sofern das Feld "Bis SCN" nicht leer ist.
Mit dieser Option können Sie angeben, dass der Bereich der zu sichernden, archivierten Protokolle nicht vom Zeitpunkt, sondern von der SCN (System Change Number) bestimmt wird. Über dieses Feld können Sie die SCN-Obergrenze für die Auswahl der archivierten Protokolle bestimmen. Die Angabe ist optional, sofern der Benutzer im Feld "Von SCN" einen Wert eingegeben hat.
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass die archivierten Protokolle anhand der Protokollfolgenummer der archivierten Protokolle ausgewählt werden. Dieses Feld entspricht der niedrigsten Protokollfolgenummer, mit der festgelegt wird, welche archivierten Protokolle gesichert werden sollen. Dieses Feld kann nur dann leer bleiben, wenn für die Option "Bis Protokollfolgenummer" (-rman_aluntillogseq) ein Wert eingegeben wird.
Mit dieser Option können Sie festlegen, dass die archivierten Protokolle anhand der Protokollfolgenummer der archivierten Protokolle ausgewählt werden. Dieses Feld wird zur Eingabe der Obergrenze der Protokollfolgenummer der archivierten Protokolle für die Auswahl der archivierten Protokolle verwendet. Die Eingabe eines Werts in dieses Feld ist optional, sofern der Benutzer im Feld "Ab Protokollfolgenummer" einen Wert eingibt.
Mit dieser Option können Sie die Thread-Nummer angeben, die zum Identifizieren des Oracle-Servers verwendet wird, der die archivierten Protokolle erstellt hat. Dieser Parameter wird nur mit den unten beschriebenen Optionen "Zeitabhängig", "SCN-basiert" oder "Protokollfolgenummernbasiert" verwendet. Er wird ignoriert, wenn die Optionen "Alle" oder "Musterbasiert" verwendet werden.
Standardeinstellung: 1
Hinweis: Dieser Wert ist nur für OPS (Oracle Parallel Server, für Oracle 8 und 8i) oder RAC (Real Application Clusters, für Oracle 9i und 10g) sinnvoll. In allen anderen Fällen ist die Thread-Nummer immer 1.
Linker Teil (bzw. Präfix) des Sicherungsformateintrags.
Rechter Teil (bzw. Suffix) des Sicherungsformateintrags.
Mit dieser Option können Sie die Größe einer von RMAN generierten Sicherung begrenzen. Wenn diese Option aktiviert ist und die zu sichernden Datenblöcke nicht in eine einzelne Sicherung passen, generiert RMAN so viele Sicherungen wie notwendig, um alle Daten einzuschließen. Standardmäßig sollte dieses Feld leer sein. Dies bedeutet, dass RMAN in der Regel alle Daten aus einem Sicherungsbefehl (für einen Kanal) in einer einzigen Sicherung speichert.
Standardeinstellung: Leer
Mit dieser Option können Sie festlegen, wie viele Daten in einem Sicherungssatz gespeichert werden. Dieser Befehl legt die maximale Größe in KB für einen Sicherungssatz fest.
Standardeinstellung: Leer
Mit dieser Option können Sie einen Wert festlegen, der die Größe der Datenblöcke bestimmt, die RMAN beim Durchführen einer Sicherung an den Oracle-Agent sendet. Standardmäßig sollte dieses Feld leer bleiben. Wenn Sie einen Wert für das Feld eingeben, müssen Sie dieselbe Blockgröße auch eingeben, wenn Sie eine Wiederherstellung von dieser Sicherung durchführen möchten. Anderenfalls gibt RMAN eine Fehlermeldung aus, die angibt, dass die Blockgröße der Sicherung nicht mit der Blockgröße für das Restore übereinstimmt. In diesem Fall wird der für die Sicherung verwendete Wert in der Fehlermeldung angezeigt. Wird kein Wert angegeben, verwendet RMAN 64KB für Oracle8 oder 8i und 256KB für Oracle9i.
Für Oracle10g ist dieser Parameter nicht mehr vorhanden.
Standardeinstellung: Leer
Diese Option dient zur Leistungseinstellung. Sie können damit die Geschwindigkeit verlangsamen, mit der RMAN Daten von der Festplatte liest, um Konflikte zu vermeiden. Standardmäßig ist das Feld leer. Wenn Sie jedoch einen Wert festlegen möchten, entspricht dieser der maximalen Anzahl von Puffern pro Sekunde, die RMAN zum Lesen von Daten von der Festplatte verwenden kann. Die Größe eines Puffers entspricht dem Wert von DB_BLOCKSIZE * DB_FILE_DIRECT_IO_COUNT. Diese Parameter wurden in der Konfiguration der Oracle-Datenbank festgelegt.
Standardeinstellung: Leer
Mit dieser Option können Sie die Gesamtanzahl der Dateien beschränken, die RMAN gleichzeitig öffnet. Mit diesem Befehl können Sie Fehler verhindern, die durch zu viele geöffnete Dateien entstehen. Wenn Sie dieses Feld leer lassen, verwendet RMAN den Standardwert.
Standardeinstellung: 8 Dateien (für Oracle 10g)
Standardeinstellung: 32 Dateien (für Oracle 8, 8i und 9i)
Mit dieser Option können Sie festlegen, wie viele Kopien der Sicherung von RMAN generiert werden. Die gültigen Werte für diesen Parameter sind 1 bis 4.
Oracle 8.0 unterstützt diesen Parameter nicht.
Standardeinstellung: 1 Kopie
Mit dieser Option können Sie die Anzahl der Dateien (Sicherungen) beschränken, die RMAN in jeden Sicherungssatz speichert. Fehlt die Angabe, verwendet RMAN den niedrigeren der beiden folgenden Werte: 64 oder die Anzahl der Eingabedateien geteilt durch die Anzahl der Kanäle.
Standardeinstellung: Leer
Mit dieser Option können Sie eine Sicherungs-ID, auch "Tag" genannt, eingeben. Mit diesem Tag kann dann die Version der Oracle-Objekte identifiziert werden, die von RMAN während einer Wiederherstellung verwendet werden muss.
Verwenden Sie diese Option, um den Pfad eines RMAN-Skripts einzugeben. Wenn Sie in dieses Feld einen Wert eingeben, ignoriert der Oracle-Agent alle anderen Optionen, die vom Benutzer möglicherweise über die grafische Benutzeroberfläche eingegeben wurden. Dieses Skript wird unverändert an RMAN weitergegeben, und der Oracle-Agent führt die Sicherung ganz normal durch.
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